Gruppeneinteilung für den Budenzauber steht!

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Die Auslosungen für die Hallenfußballstadtmeisterschaft 2017 stehen. 72 Mannschaften gehen ab 6. Januar auf die Jagd nach dem Titel. Foto: Veranstalter

Im Januar des kommenden Jahres wird die Essener Stadtmeisterschaft im Hallenfußball ausgetragen. Alles beim Alten? Nicht so ganz! Die Kreiseinteilung fällt durch den Zusammenschluss der beiden Essener Staffeln weg. Am vergangenen Freitag erfolgte die Auslosung der Gruppen im Schalander.

Bereits im April dieses Jahres schlossen sich der Kreis 12 Essen Süd/Ost und der Kreis 13 Essen Nord/West zusammen. Die neue Staffel des Fußballverbandes Niederrhein firmiert unter dem schlichten Namen „Kreis Essen“.
Die beiden seit 1947 bestehenden Kreise zu vereinen, war schon lange geplant. Für die Vereine blieb im Ligabetrieb alles beim Alten – Turniere erfahren aber Änderungen in den Spielpaarungen.
Wie die 23. Auflage der Essener Stadtmeisterschaft im Hallenfußball. Auch hier fällt diagonale Grenze erstmals weg. Ein Novum für das Traditionsturnier, denn eigentlich trugen die beiden Kreise die Qualifikation und die Vorrundenspiele getrennt voneinander aus: Nord/West in der Halle Bergeborbeck; Süd/Ost in der Sporthalle Werden „Löwental“. Das ist jetzt vorbei. Im Eröffnungspiel 6. Januar 2017 tritt beispielsweise Süd-Klub Fortuna Bredeney um 18 Uhr gegen AL-ARZ Libanon, den Stimmungsgaranten aus dem Essener Norden, in der Halle Bergeborbeck an.

Auch die Essener Halle hat ihr eigenes Gesetz

Die Hallenmeisterschaft wächst stetig: Diesmal gehen 72 Mannschaften auf die Jagd nach dem prestigeträchtigen Titel – vier mehr als bei der diesjährigen Meisterschaft. Unterteilt in 18 Gruppen, wird die Halle Bergeborbeck in der Qualifikation Spielstätte für zehn Staffeln bieten. Die restlichen acht Gruppen ringen in Werden um den Einzug in die Vorrunde. Erst ab der Zwischenrunde wird zusammen Am Hallo gekickt. Am 29. Januar wird hier in der Finalrunde der Meister ermittelt werden.
Doch bis nach Stoppenberg ist es ein langer, beschwerlicher Weg. Viele Favoriten stolpern über vermeintlich „kleinere“ Gegner. Die eherne Fußballphrase „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ trifft auch für die Essener Hallenmeisterschaft zu. Noch nie konnte eine Mannschaft den Titel verteidigen. Der TuS Bergeborbeck schickt sich an, im nächsten Jahr dieses Gesetz zu brechen. Der Bezirksligist besiegte im Finale 2016 Landesligist ESC Rellinghausen mit 5:2.

Titelverteidiger gegen Frohnhausen

Der amtierende Meister hat es nicht weit: Die Elf von Oliver Vössing kann den Weg von der Germaniastraße zur Halle Bergeborbeck zu Fuß in Angriff nehmen. Aber die Losfee meinte es nicht gut mit dem Titelverteidiger, der in Gruppe 17 gegen den spielstarken VfB Frohnhausen sowie die Turnierveteranen RuWa Dellwig und Atletico Essen antritt. Vizemeister ESC Rellinghausen hat in Gruppe Zwei mit FC Karnap und FC Alanya sowie der DjK Dellwig ein ungewohntes Nord/West-Trio vor der Brust.

3.000 Euro für den Meister

Die Nord-Bezirksligisten Vogelheim und Katernberg müssen in der Qualifikation erstmals nach Werden reisen. Für Mit-Favorit und Ausrichter FC Kray und die prominenten Bezirksligisten Haarzopf, Holsterhausen, Steele und Mintard geht es auf das ungewohnte Parkett der Halle Bergborbeck. Der Zusammenschluss der beiden Kreise verspricht ungewohnte, aber umso interessantere Partien.
Immerhin: Der Meister erhält nicht nur den Wanderpokal, der gar nicht daran denkt sesshaft zu werden, sondern geht auch mit 3.000 Euro nach Hause.

Text: Philipp Steinbrink
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