"Megafreude auf die EM": Lena Pauels, Lea Schüller und Madeline Gier verstärken DFB-Team in Israel

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Lena Pauels (Foto: SGS)
 
Madeline Gier (Foto: SGS)

Die Aufregung ist bei allen dreien spürbar. Kein Wunder, denn die Endrunde der U19-Europameisterschaft in Israel rückt mit Riesenschritten näher. Am kommenden Mittwoch, 15. Juli, trifft die bundesdeutsche Auswahl im ersten Spiel der Gruppenphase auf das Team aus England.

Mit dabei sein werden dann auch Lea Schüller, Lena Pauels und Madeline Gier von der SG Essen Schönebeck. Bundestrainerin Maren Meinert setzt auf den Nachwuchs aus Essen. In dieser Woche (Sonntag bis Mittwoch) hatte sie den Kader noch einmal in Hennef zu einem letzten Trainingszyklus versammelt. „Am Samstag geht´s dann in den Flieger nach Tel Aviv“, erzählt Lena Pauels.

Keine leichten Spiele

Die Torhüterin, die bei der SGS Essen in diesem Jahr ihr Bundesliga-Debüt zwischen den Pfosten feiern konnte, „freut sich mega auf die EM“. Allein die Aussicht auf die allesamt nicht leichten Spiele - „wir haben eine Hammergruppe erwischt“ - sei Motivation genug, die Sommerpause durchzutrainieren. Gemeinsam mit Mannschaftskameradin Lea Schüller hat Lena Pauels einige der geforderten Trainingseinheiten bestritten. „Einfach, weil es zu zweit mehr Spaß macht.“

Diszipliniertes Training, während andere am Strand liegen

Körperlich, da sind sich die beiden Trainingspartnerinnen einig, haben sie alles gut auf die Reihe bekommen. „Man muss halt diszipliniert genug sein, den Plan, den jede von uns bekommen hat, auch umzusetzen. Und das zu Zeiten, wo andere am Strand liegen und die Sommerpause genießen.“ Von welchen Faktoren eine erfolgreiche EM abhängt, dass wissen die drei SGS-Talente genau. „Nahezu jede Mannschaft hat das Potenzial, den Titel zu gewinnen“, erklärt Lea Schüller. „Bis auf Gastgeber Israel sind nur Topteams dabei, die sich allesamt durch eine schwere Qualifikation gespielt haben“, ergänzt Torhüterin Lena Pauels.

In jedem Spiel mehr als 100 Prozent

Für die bundesdeutsche Auswahl bedeutet das: „Wir müssen in jedem Spiel mehr als 100 Prozent geben, aber ich denke, dass weiß jede von uns.“ Der Glaube an den Erfolg ist da. „Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen, die im letzten Jahr bei der U20 WM in Kanada dabei waren und nachrückenden Spielerinnen“, berichtet Lea Schüller .Man kennt sich untereinander, von Lehrgängen, Begegnungen in den anderen Junioren-Nationalteams. „Beispielsweise aus dem letzten Jahr, als wir die EM in England gewonnen haben.“ Und vom Turnier in La Manga.
„Der Zusammenhalt ist gut“, bestätigt Lena Pauels die Einschätzung ihrer Mitspielerinnen.

"Wir wollen den Titel gewinnen"

Und in noch einem Punkt herrscht Einigkeit: Die Juniorinnen-Nationalmannschaft ist nicht mit der Frauen Bundesliga zu vergleichen. „Da ist das Tempo und die Aggressivität in den Zweikämpfen eindeutig höher.“ Die drei Spielerinnen reisen mit einem guten Gefühl nach Israel. „Ich bin gespannt, wie es da aussieht“, verrät Lena Pauels. Das ist Lea Schüller nicht so wichtig, sie „freut sich einfach nur, die Europameisterschaft spielen zu können.“
Das Ziel der drei ist klar: Den Titel in Israel gewinnen und damit gleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft klarmachen. „Und natürlich soll es im Verein so gut weiter laufen wie bisher. Wir wollen alle drei wieder eine gute Saison mit Essen spielen.“ Okay, streng genommen sind das gleich mehrere Ziele. Aber egal, wir drücken den Juniorinnen fest die Daumen - erst einmal für die Europameisterschaft, damit es mit dem Titelgewinn in Israel auch klappt.
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