Patrick Kortes Siegesserie hält an: K.o. nach 43 Sekunden

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Patrick Korte nach dem Kampf mit seinen Trainern Sebastian Tlatlik (l.) und Fank Rose. Die hatten in der Ringecke wenig zu tun. Nach 43 Sekunden hatte ihr Schützling ganze Arbeit geleistet. (Foto: privat)

Patrick Korte ist kein Mann der großen Worte. Dennoch merkt man dem Borbecker an, dass er noch immer beeindruckt ist. Von der Kulisse in Düsseldorf.

Der Schwergewichtsprofi durfte im Vorprogramm des Weltmeisterkampfs von Wladimir Klitschko in den Ring steigen. Und anders als der von Tyson Fury entthronte Weltmeister machte Korte kurzen Prozess. Genau 43 Sekunden brauchte er, um seinen Gegner Jens Leicht in die Seile zu schicken.
Eigentlich sollte Korte gegen den Bamberger Moses Distino antreten. Doch am Abend vor der Waage machte der einen Rückzieher.
Dass der 31-jährige Borbecker trotzdem in den Ring steigen durfte, war der spontanen Zusage von Jens Leicht zu verdanken. „Schön, dass er so kurzfristig eingesprungen ist“, freute sich Korte. Doch der Essener war ihm ja auch noch etwas schuldig. Bereits für Anfang September war der Kampf zwischen den beiden Kontrahenten ursprünglich angesetzt. „Aber auch der wurde vom Gegner kurzfristig abgesagt“, erinnert sich Korte an den geplatzten Fight. Jetzt kam es also endlich zum Aufeinandertreffen der beiden Schwergewichte.
Eine Chance gegen den Borbecker, der mit einer positiven Kampfbilanz (zwei Kämpfe, zwei K.o.-Siege) in Düsseldorf angereist war, hatte Jens Leicht allerdings nicht. Patrick Korte machte kurzen Prozess. Schon nach wenigen Sekunden war alles vorbei.

Trainerteam hatte nicht viel zu tun

Damit machte der Borbecker seinem Ruf als Mann der schnellen Siege wieder einmal alle Ehre. Wirklich lange stand er bislang noch nie im Ring. Schon bei seinem Profidebüt benötigte er nur 55 Sekunden, um seinen ersten Sieg perfekt zu machen. Diesmal brauchte er nur 43. Patrick Korte nimmt´s mit Humor. „Schade für mein Trainerteam, das auch diesmal wieder wenig zu tun hatte.“

Viele Zuschauer auch schon bei den Vorkämpfen

Dass er in Düsseldorf vor einer Kulisse von vielen tausend Besuchern - beim Start des Klitschko-Kampfes waren es mehr als 45.000 - boxen durfte, erfüllt ihn mit Stolz. „Es war ein super Gefühl.“ Nicht zuletzt dadurch bedingt, dass auch das Vorprogramm von zahlreichen Boxfans in der Halle verfolgt wurde. „Ich war überrascht, wie viele Leute wegen mir gekommen waren.“ Für 2015 zieht Patrick Korte nun die Boxhandschuhe aus. „nicht ganz, trainiert wird natürlich weiter.“ Aber mit den Kämpfen ist der Profi durch. Die gehen in 2016 weiter. „Und auf mein zweites Jahr im Profigeschäft freue ich mich jetzt schon“, verrät der 31-Jährige.
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