RWE gemeinsam Hoch3: Erste Gespräche mit Investoren in Neuseeland

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Die ersten Investorengespräche irritieren Doktor Michael Welling, den Vorsitzenden von Rot-Weiss Essen: "Das wird schwerer als ich dachte."

Wie jetzt aus dem Umfeld von RWE bekannt wurde hat Doktor Welling bereits erste Gespräche mit möglichen Investoren geführt. Auf der Messe " IJI, Investment join in" in Wellington, Neuseeland traf er sich unter anderem mit chinesischen Interessenten wie auch einem Getränkehersteller aus den USA.
Anhand dieser beiden Kandidaten verdeutlichte Dr. Welling wie schwierig es für RWE werden könnte, die Balance zwischen Traditionsverein und modernem Wirtschaftsunternehmen zu halten.
Wie er berichtete sei die "Shuan Black River Corp." aus der chinesischen Hung Provinz an ihn herangetreten. Es handele sich um einen aufstrebenden Kosmetikkonzern der auf dem europäischen Markt nicht nur zu Premium Drogerieketten wie KIK, Zeeman oder Kodi Zugang sucht, sondern zudem mit dem innovativen Produkt " Paradiesblatt" den jahrzehntelangen Marktführer "Wunderbaum" in die Knie zwingen will.
Insgesamt sei das Angebot der Chinesen Interessant gewesen. Sie wollten aber nicht darauf verzichten unter jedes Stadiondach unzählige Paradiesblätter zu platzieren. Auch der Hinweis auf das Farbenspiel unter dem Tribünendach, sollte einmal eine leichte Brise durch das Stadion wehen konnte Welling nicht von dieser Idee begeistern. Der wohlgemeinten Bemerkung, daß auch vereinzelt von der Berne herüberziehende Aromen neutralisiert würden widersprach Welling. Dies bedeute für RWE Fans ein nicht hinnehmbarer Identitätsverlust .
Eher belustigt verließ W. die Gespräche mit einem U.S. Getränkehersteller. Der habe nicht nur gefordert, daß RWE seine Buchstaben anders schreiben müsse. Im Ring des Logos müsse oben "enjoy!" stehen. Das RWE darunter sei kalligraphisch zu verändern. Man habe die Schriftmuster der Buchstaben A, O, C und L zufällig dabei, es könne gleich losgehen. Da konnten auch die identischen Farben der beiden Partner keine Harmonie hervorrufen.
"Unsere Investoren kommen nicht aus dem Fußball, es gilt mit Geduld und ruhiger Hand einen geeigneten Kandidaten zu finden und formen. Geld ist gut, Ziel ist aber der Profifußball für RWE ", so Welling energisch.
Erwähnenswert noch seine direkte Ablehnung des Angebotes von "Youdrill".
Das Startup Unternehmen biete homefracking Bausätze für den heimischen Garten. "Pervers", befand Doktor Welling, "nicht nur weil wir ja nach oben wollen!"
Insgesamt resümiert Michael Welling die Kontakte als lehrreich. Das sei ja auch für ihn Neuland, aber überraschen könne ihn nun Nichts mehr.
Zuletzt verlas Welling zum Spass noch einen in verzweifelter Orthographie verfassten Brief eines Öko Schäfers, der ihm 1 Jahr lang für 1 Dauerkarte im Block R5 zuhause und im Stadion den Rasen kurz hielte.
Hoch3 kommt endlich voran.

F. A. Kenews, 25.07.2017
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Susanne Demmer aus Essen-Nord | 26.07.2017 | 07:42  
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