SGS Essen U17 startet mit gutem Gefühl in Rückrunde

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Alina Busshuven (SGS Essen)
 
Miray Cin (SGS Essen)
Essen: Schönebeck |

Bereits am 4. Januar bat Trainer Petja Kaslack seine Spielerinnen zum Trainingsauftakt. Nach einer relativ kurzen Winterpause wollte man das Team auf die bevorstehenden Hallenturniere in Gütersloh und Herford vorbereiten und eine gute Basis für die Rückrunde schaffen.

Die Hallenturniere verliefen jedoch suboptimal. In Gütersloh spielten die Ruhrstädterinnen nach der Vorrunde lediglich im B-Turnier, aufgrund eines fehlenden Tores in der Differenz. In Herford blieb die Mannschaft ebenfalls hinter den Erwartungen und wurde fünfte. Es folgten Trainingseinheiten auf dem Platz und in der Soccerhalle. Abgerundet wurde das Engagement mit zahlreichen Sonderschichten im Fitness Studio „Punch“.

Das erste Spiel in diesem Jahr bestritt man beim Reviernachbarn TSV Heimaterde. Das Pokalspiel entschieden die Spielerinnen von der Ardelhütte mit 10:0 für sich. Besonders erfreulich war hierbei das erste Spiel von Alina Busshuven im Dress der SGS. Nach ihrem Wechsel aus Gladbach an die Ardelhütte musste die Allrounderin aufgrund eines Kreuzbandrisses sechs Monate pausieren.

Eine Woche später ging die Reise nach Eindhoven, wo man auf die Niederländische U17 Auswahl traf. Dem extrem schnellen und körperlich robustem Spiel der Gastgeberinnen hatten die Spielerinnen von Trainer Petja Kaslack nicht ausreichend genug entgegenzusetzen. Das Spiel endete im Ergebnis 7:1 jedoch deutlich zu hoch. Das Trainerteam Kaslack/Holzmann war mit der abgerufenen Leistung trotzdem zufrieden, da die für das Spiel getroffenen Schwerpunkte gut umgesetzt wurden.

Eine Woche später im Testspiel gegen SuS Beckhausen (B-Jugend) sah man eine deutliche Steigerung im Spiel der Essenerinnen. Der Spielaufbau funktionierte prima und der Gegner wurde im Pressing geschickt gestört. Aufgrund der physischen Unterlegenheit verlor die SGS das Spiel jedoch 2:0.
Im letzten Test vor dem Rückrundenstart, trafen die Ruhrstädterinnen auf die Vertretung des SC 13 Bad Neuenahr. Da beide Teams bereits Hin- und Rückspiel in der Juniorinnen-Bundesliga bestritten hatten, bot sich der Test geradezu an. Bad Neuenahr spielte frisch und druckvoll und ging nach einer Unachtsamkeit verdient 1:0 in Führung. Essen legte nach und glich noch vor der Pause aus. Es folgte ein gutes Spiel beider Teams, welches im Endeffekt 2:2 endete. Ein guter Test für beide Mannschaften.

Trainer Petja Kaslack hat nun noch eine Woche Zeit, um die Feinabstimmung in seinem Team vorzunehmen, bevor es am kommenden Samstag um 15:00 Uhr in Köln in die letzten Spiele der Saison geht. Personell hat sich bei der SGS einiges getan: Miray Cin wird den Essenerinnen vorerst nicht zur Verfügung stehen.
Die 14-jährige Nationalspielerin zog sich im Auswahltraining eine Bänderverletzung zu. Der Einsatz von Pia Rybacki und Nicole Anyomi im Spiel gegen Köln ist aufgrund von Verletzungen ebenfalls noch fragwürdig.
Anna Rauhaus aus der U16 rückte aufgrund guter Leistungen in den Kader der U17 auf. Dennoch blickt Trainer Petja Kaslack positiv auf das bevorstehende Spiel: „Wir haben uns in der Vorbereitung von Einheit zu Einheit gesteigert. Spielerisch, wie taktisch haben wir nochmal einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt gilt es diese Aspekte im Bundesligabetrieb umzusetzen. Das wird für uns die nächste Aufgabe sein. Im Training funktionieren wir prima. Der Übertrag muss uns gegen Köln direkt gelingen. Die Mannschaft ist nicht mehr zu vergleichen mit der aus dem Hinspiel. Auch sie werden sich weiterentwickelt und verstärkt haben. Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir in jeder Partie an unsere Grenzen kommen – Pokalspielmentalität zeigen, ohne Alibis. Wer investiert wird belohnt!“

Besonders erfreulich für den Verein: Aktuell laufen die Gespräche mit den Spielerinnen für die kommende Saison. Bisher hat jede Spielerin ihre Zusage für eine weitere Saison im Trikot der SGS Essen U17 gegeben.

© SGS-Bericht
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