Traumjob Juristin: Manjou Wilde hat konkrete Pläne für die Zeit nach dem Fußball

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Die gebürtige Bremerin Manjou Wilde hat feste Vorstellungen von dem, was sie im Sport und im späteren Berufsleben erreichen möchte. Foto: privat

Sie hat konkrete Vorstellungen, was sie erreichen möchte. Auf dem Platz als Teil einer Mannschaft, die glücklich macht. Und auch im Leben. Manjou Wilde ist aus ihrer Heimatstadt Bremen ins Ruhrgebiet gekommen, um Fußball zu spielen. Und zu studieren. Rechtswissenschaften hat die 21-Jährige an der Ruhr-Universität Bochum belegt.

Beim Studium arbeitet sie auf das große Ziel Staatsexamen hin. Im Fußball soll es am Saisonende Platz drei in der Liga werden. Kein einfaches Unterfangen, das die 1,64 große Mittelfeldspielerin da umsetzen möchte. Doch die schöne Manjou hat eine Idee, wie sich das Ganze realisieren lässt: "Wir müssen in den entscheidenden Momenten über uns hinauswachsen."

Fußballtraining statt Spielplatz

Was es heißt, über viele Jahre hinweg für einen großen Traum zu kämpfen, das weiß die gebürtige Bremerin ganz genau. Als andere Kids auf dem Spielplatz rumtobten, stand sie bereits auf dem Fußballfeld. "Mit vier Jahren habe ich angefangen, bei den Jungs des FC Huchting Fußball zu spielen." Der Platz lag nicht weit entfernt von der elterlichen Wohnung. "Mein erster Verein ist ein kleiner Club aus dem Bremer Stadtteil, in dem ich aufgewachsen bin", erklärt Manjou Wilde. Schon damals stand für sie fest: Fußball gehört zu ihrem Leben, wird dauerhaft wichtiger Bestandteil sein. Als Juniorin wechselte Wilde zum SV Werder Bremen, trug vier Jahre das Trikot der Grün-Weißen. Auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung kam der SC Freiburg ins Spiel. Zwei Jahre hat die Frau aus der Hansestadt im Breisgau gekickt, dort ihr Debüt in der Bundesliga gegeben.

Weltmeistertitel in Kanada

Auch im Nationalteam hat sie bereits einiges erreicht. Seit 2009 ist Manjou Wilde in den Juniorinnenteams des Deutschen Fußball-Bundes gesetzt. Vor fünf Jahren wurde sie mit der U17-Nationalmannschaft in Nyon Europameisterin. Und auch einen WM-Titel hat sie bereits eingespielt. 2014 nahm sie an der in Kanada ausgetragenen U20-Weltmeisterschaft teil. Bei allen sechs Turnierspielen kam sie zum Einsatz und wurde mit dem 1:0-Sieg nach Verlängerung im Finale gegen die Auswahl Nigerias Weltmeisterin.

Glücksfaktor SGS

Für Manjou Wilde ist Fußball ein echter Glücksfaktor. Im Sommer 2016 wechselte die 21-Jährige an die Ardelhütte. "Seither bin ich glückliche Spielerin der SGS Essen", verrät Wilde. Die Mannschaft ist genau das, was die gebürtige Bremerin braucht. "Alles tolle Typen. Ein Team, das davon lebt, verschiedenste Charaktere zu vereinen." Die Chemie stimmt einfach zwischen dem Ruhrgebietsclub und seiner Mittelfeldakteurin. Das sieht Manjou Wilde genauso: "Die Mannschaft passt super zu mir, genauso umgekehrt." Eine super Voraussetzung, für alles, was da noch kommt. Auf dem Platz und im Leben.
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