Willkommen zurück! - Essener Olympioniken sind aus Rio zurückgekehrt

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Lisa Weiß trägt sich ins Stahlbuch ein.

"Als Oberbürgermeister der Stadt Essen kann ich mit großem Stolz sagen, dass wir eben auch eine richtige Sportstadt sind und zwar in einer Bandbreite, wie es sie in Deutschland nicht oft gibt". Mit diesen Worten begrüßt Thomas Kufen die Essener Olympioniken zurück aus Rio de Janeiro.

Insgesamt sechs Olympia-Teilnehmer waren bei der offiziellen Begrüßung am vergangenen Mittwoch durch den Oberbürgermeister im Rathaus mit dabei. Die Sportler durften sich ins Stahlbuch der Stadt Essen eintragen. Sie folgten dabei den Essener Kanuten Max Hoff und Max Rendschmidt, die nicht anwesend sein konnten, weil sie zu der Zeit um die Deutsche Meisterschaft im Kanu-Rennsport in Brandenburg kämpften. Sie haben sich bereits vor ihrer Reise nach Brasilien ins Stahlbuch eingetragen. Auch Beachvolleyballerin und Gold-Siegerin Kira Walkenhorst war nicht erschienen. "Wir freuen uns natürlich auch mit Kira Walkenhorst, aber da sie in Hamburg wohnt und dort startet, ist sie direkt dorthin gefahren. Ich habe mit dem Vater gesprochen. Spätestens an Weihnachten ist sie hier", weiß Kufen.

Lisa Weiß kommt mit Gold zurück

Mit dabei waren Mareike Adams als Ruderin, Dorothea Brandt als Schwimmerin, Isabell Härle als Freiwasserschwimmerin, Christian von Lehn als Schwimmer und Damian Wierling, ebenfalls Schwimmer. Die Augen waren aber vor allem auf eine Athletin gerichtet: Lisa Weiß kehrte mit einer Goldmedaille aus Brasilien zurück. Die Fußballerin von der SGS Essen sicherte sich mit dem Frauenteam in einem packenden Finale gegen Schweden den Sieg. Als sogenannte P-Spielerin durfte sie zwar nicht auf der Bank, sondern musste von der Tribüne aus die Spiele verfolgen. "Ich fühle mich aber trotzdem dem Team zugehörig. Es war einfach ein tolles Gefühl in Maracana Gold zu holen", freut sich Weiß über ihre Medaille. Etwas traurig stimmte sie allerdings die Reaktion der Brasilianer: "Wir wurden ausgepfiffen und das Publikum war nicht wirklich fair, aber es hat uns nicht daran gehindert, unser Ding zu machen und das zu erreichen, was wir wollten".
Positiv äußerte sich Thomas Kufen zu der Idee, dass sich das Ruhrgebiet für die Austragung der Olympischen Spiele bewerben soll: "Olympische Spiele im eigenen Land sind für Sportler etwas ganz besonderes. Aber ich sage Ihnen auch, dass diese Bewegung für Olympia aus dem Sport kommen muss. Es geht nämlich um Sport und nicht um Business, es geht um Fair Play und nicht wer am besten dopen kann".
Es gehe um das Miteinander und nicht um das Gegeneinander. "Bei Olympia geht es um Frieden und Fairness und solche Spiele würden gut ins Ruhrgebiet passen. Die Menschen hier sind sportbegeistert".
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