Der Dreck muss weg! - Bürger können mit "BoBo" für Sauberkeit sorgen

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V.l.: Angelika Kleine-Möllhoff, Walter Frosch, Bettina Hellenkamp, Dennis Lindvers, Detlef Damerow, Susanne Asche, Norbert Nienhaus.

Wem die Sauberkeit und Ordnung von Borbeck am Herzen liegt, der kann "BoBo"-Pate werden. Das blaue Gefährt steht den Bürgern ab September zur Verfügung. Sein Inhalt: allerlei Putzuntensilien, wie Besen, Müllsäcke und Eimer.

"Als Borbecker Bürger- und Verkehrsverein sind wir uns der Verantwortung bewusst, die Bürger hier in Borbeck auf eine unterhaltsame und kreative Weise daran zu erinnern, dass Sauberkeit und Ordnung in einem Stadtteil wichtig sind. Dazu soll der Bollerwagen seinen Beitrag leisten", erklärt Franz-Josef Gründges die Funktion des Borbecker Bollerwagens, liebevoll "BoBo" genannt.
Gründges ist Geschäftsführer des Vereins und Ideengeber des Projektes. "Es ist kein professionelles Gerät, aber genau das wollen wir ja nicht. Wir wollen auf eine sympathische Weise rüberkommen, wir wollen die Leute antippen und zeigen, dass wir auch einen Beitrag zur Sauberkeit leisten können."

Mit "BoBo" für Sauberkeit in Borbeck sorgen

Der Bollerwagen wird wahrscheinlich am Philippusstift untergebracht und kann dort von Bürgern abgeholt werden. Sie können mit dem Gerät durch Borbeck ziehen und den Stadtteil säubern. Nach ein paar Stunden, je nachdem wie putzlustig man ist, bringt man den "BoBo" wieder zurück. "Wir werden natürlich auch auf andere Einrichtungen und Gruppen zugehen. Zum Beispiel kann sich eine Schule den Wagen für eine Woche ausleihen", erklärt Susanne Asche, Vorsitzende des Borbecker Bürger- und Verkehrsvereins. "Zunächst einmal werden wir aber selbst mit dem Bollerwagen auftreten, um sozusagen einen Impuls zu setzen. Wir hoffen, dass wir schon im September den ersten Aufschlag machen können und beispielsweise an einem Markttag, wo viel los ist, mit dem BoBo durch Borbeck ziehen. Wir werden ein bisschen Müll aufpieksen, die Leute werden uns ansprechen, und so machen wir darauf aufmerksam."

Jeder kann "BoBo"-Pate werden

Die BoBo-Aktion wurde anfangs im Vorstand des Bürger- und Verkehrsverein besprochen. Dort wurde überlegt, wen man als Partner mit ins Boot holen könnte. Letztendlich entschied man sich für die Suchthilfe e.V. und für die Entsorgungsbetriebe Essen. Von der EBE kam dann auch der Tipp, wo man ein Bollerwagenuntergestell her bekommt. Der Wagen wurde dann in der GSE-Werkstatt in der Grasstraße ehrenamtlich angefertigt und gestrichen.
"Ab jetzt kann jeder sagen: 'Heute will ich Bobo-Pate werden'. Das muss sich jetzt alles entwickeln und wir hoffen, dass wir auf einem guten Weg sind", gibt sich Gründges zuversichtlich.
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