Maienmahlzeit 2015 mit Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert

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„Im Bund, im Land und in der Stadt“, schaute sich Susanne Asche, Vorsitzende des Borbecker Bürger- und Verkehrsvereins e.V. zufrieden um, „Essen-Borbeck ist gut vertreten“. Erblickt hatte sie unter anderem Jutta Eckenbach (CDU-Bundestagsabgeordnete), Thomas Kufen (CDU-Landtagsabgeordneter) und Rainer Marschan (Essener SPD-Ratsherr) in den Reihen der Maienmahlzeit-Gäste.

Seit Beginn der 1980er Jahre trifft sich das „Who is who“ Borbecks einmal jährlich, um sich gemeinsam mit gesellschaftlichen Sachthemen und Streitfragen auseinander zu setzen. Und: den Lebensraum Borbeck nach außen positiv darzustellen.

„Heimat - Zwischen Verfassungsstaat und Bürgergesellschaft“


Passend zu dieser Zielsetzung war der Gastvortrag ausgewählt. „Heimat - Zwischen Verfassungsstaat und Bürgergesellschaft“ lautete sein Titel. Und den hielt kein Geringerer als „der Hüter des Parlamentarismus und Verfechter der Verfassung“, aber gleichzeitig auch einfach „Ruhrgebietskind“, wie Susanne Asche den hohen Herrn ankündigte.
„Hast du ihn schon erkannt?“, fragte Franz Josef Gründges vom BBVV zaghaft bei den Kids des Vorstufenorchesters des Schönebecker Jugend-Blasorchesters (SJB) nach. Und erntete nur Kopfschütteln. „Dann dreh dich mal um und merk ihn dir für dein ganzes Leben: Prof. Dr. Norbert Lammert.“
Über die Unwissenheit der laut Gründges „jüngsten und besten Musiker Essens“ konnte der Bundestagspräsident selbst nur lachen. Auch über deren humorvolle Ansagen. Mit den Worten „Wir bitten um Nachsicht, wenn wir Ihnen gleich zu Beginn den Marsch blasen“ war die Gruppe in das Menü auflockernde Kleinkonzert gestartet und hatte zum Schluss ganz unbescheiden verraten: „Bei genügendem Applaus sind wir selbstverständlich auf eine Zugabe vorbereitet!“
Für ein Musiktitel-Bilderrätsel war ein junger Mann sogar in das Gewand eines Großvaters geschlüpft und hatte eine enorm große Uhr zu tragen. „Mein Sohn“, so der stolze Vater Marcus Freitag. Der neue Vorsitzende des Förderkreises des SJB war direkt im Anschluss auf die Bühne gekommen, um stellvertretend die Auszeichnung „Hand in Hand“ zu empfangen. Für Verdienste um die Musik, das SJB - und Borbeck. „Wir werden noch eine Weile, vielleicht so 50 Jahre, als Schönebecker weiter machen“, so Freitag. Ebenso lang, wie die Borbecker ihrer Maienmahlzeit weiter die Treue halten. Wenn nicht noch viel länger.

Fotos: Winkler
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