Traditioneller Herbstbasar fürs Hospiz

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Das Basar-Team des "Fördervereins des Cosmas und Damian Hospizes" hatte für den Herbstbasar wieder ganze Arbeit geleistet, der diesmal Mal im Pfarrsaal der Gemeinde St. Dionysius stattfand. Fotos (2): Debus-Gohl

Zum traditionellen Herbstbasar hatte der "Förderverein des Cosmas und Damian Hospizes" dieses Mal in den Pfarrsaal der Gemeinde St. Dionysius eingeladen. Und die ehrenamtlich tätigen Mitglieder haben in den letzten Monaten wieder jede Menge kreativer Ideen verwirklicht.

Text von Doris Brändlein

Aus bunter Wolle gestrickte Sorgenfresser, Backmischungen für Blitzbrot im Glas, flotte und praktische Küchenschürzen mit integriertem Frotteehandtuch, selbstgemachte Marmelade und Buchkissen fürs bequeme Lesen im Bett – die Auswahl an Nützlichem und Schönem war groß.
„Die Küchenschürzen sind heute der Renner“, freut sich Petra Rohrberg, 1. Vorsitzende des Fördervereins. „Wir sind immer auf Spenden angewiesen und der Frühlings- und Herbstbasar und der Basar auf dem Alternativen Weihnachtsmarkt sind die Haupteinnahmequellen für unsere Arbeit“, berichtet sie.
Die Aufgaben des Fördervereins sind vielfältig. Als Träger des Ambulanten Hospizdienstes, Träger der Trauerbegleitung, Förderer des stationären Cosmas und Damian Hospizes und Gründer und Vorstand der Cosmas-und-Damian-Stiftung ist man im Verein dankbar für jede Mitarbeit und Unterstützung.
Und die kommt auch von zahlreichen Sponsoren, die wieder dazu beigetragen hatten, dass sich die Besucher einen der vielen Gewinne der großen Tombola mit nach Hause nehmen konnten. „Der Hauptgewinn ist schon weg“, verrät Heidi Merk, Mitglied im Förderverein, die sich um die Tombola kümmert. Der glückliche Gewinner kann eine viertägige Reise nach Berlin antreten, gespendet von OB Thomas Kufen und der CDU. Ein Tag im Landtag in Düsseldorf, gestiftet von Justizminister Thomas Kutschaty, war auch noch zu gewinnen und jede Menge Sachpreise.
Beide Politiker hatten den Basar schon besucht und Dr. Jürgen Cleve, Stadtdechant, schneite zwischen zwei Messen auch im Pfarrheim vorbei, um „eine kurze Pause zu machen und eine Tasse Kaffee zu trinken“.
„Ich freue mich, dass wir die Räume zur Verfügung stellen können und dass es so viele Menschen gibt, die sich derart einsetzen“, merkt er an.
Astrid Köhne ist eine von ihnen. Als Koordinatorin für den Bereich Trauerarbeit berichtet sie, dass es ab Januar ein neues Angebot unter dem Thema „Trauer leben“ geben wird. „Wir möchten noch mehr Menschen erreichen, die bis jetzt unsere Angebote noch nicht wahrnehmen“.
Dafür wird es einmal im Monat ein Schnupperangebot mit verschiedenen Methoden geben, die in der Trauer weiterhelfen können. Meditatives Tanzen, Trommeln, Trost aus der Bibel und verschiedene Rituale, mit denen Betroffene ihre Trauer verarbeiten können, sind nur einige der Themen.

Weitere Informatioen über den Verein gibt es im Internet auf der Seite www.hospizverein-essen.de
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