Vielseitiger Turnerbund: traditioneller Stiftungs- und Spendentag

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Am vergangenen Samstag lud der Turnerbund Frintrop das fünfte Mal zu seinem schon traditionellen Stiftungs- und Spendentag ein. Bei angenehmen 21 Grad und Sonnenschein machte das Laufen, Walken oder Fahrradfahren für den guten Zweck nochmal so viel Spaß. (Foto: Debus-Gohl)
 
Ob laufen, walken oder Fahrrad fahren – der sportliche Einsatz war für einen guten Zweck. (Foto: Debus-Gohl)

Am vergangenen Samstag lud der Turnerbund Frintrop das fünfte Mal zu seinem schon traditionellen Stiftungs- und Spendentag ein. Bei angenehmen 21 Grad und Sonnenschein machte das Laufen, Walken oder Fahrradfahren für den guten Zweck nochmal so viel Spaß.

Text von Doris Brändlein

So hatten sich dann auch 32 Teilnehmer für die einzelnen Disziplinen des Spendenlaufes registrieren lassen. Von Abenteuersport für Kinder und Jugendliche bis Zumba – beim Turnerbund Frintrop 1903 findet jeder ein Bewegungsangebot nach seinem Geschmack. Mit über 1000 Mitgliedern ist der 1903 gegründete Turnerbund einer der größten Vereine Essens. Knapp fünfzig Kurse von Montag bis Samstag sorgen dafür, dass bei den Mitgliedern keine Langeweile aufkommt.
„Viele der Teilnehmer der unterschiedlichen Sportgruppen kennen sich nicht, weil sie sich nicht begegnen. Auch um sich außerhalb des Sportbetriebes auf geselliger Ebene zu treffen, ist dieser Tag gedacht“ erzählt Rainer W. Seck, 1. Vorsitzender. Das Rahmenprogramm des Stiftungs- und Spendentages lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Und nicht nur das. Auf dem kleinen Basar im Inneren des Vereinsheimes konnte man sich bei einer Hand- und Unterarmmassage von Sabine Meister, Gesundheitsberaterin, entspannen, beim Würfelspiel sein Glück herausfordern oder eine der wenigen noch verfügbaren Karten für das Theaterstück „Waschtag“ erwerben.
Theater in einem Sportverein? Ja, der Turnerbund hat sogar gleich zwei Theatergruppen, die regelmäßig mit unterschiedlichen Genres die Bretter betreten, die die Welt bedeuten.
„Wir hatten Lust auf Theaterspielen und so hat sich die Gruppe
TurBu-lent 03 zusammengefunden, acht Schauspieler und eine Regisseurin“, erzählt Andrea Zwillich-Seck. Handlung, Charaktere und Musik werden aus der Gruppe heraus entwickelt und Zwillich-Seck schreibt das Drehbuch.
Wer für den 7. und 8. Oktober keine Karten mehr bekommt, sei auf das nächste Jahr vertröstet. „Da das Stück so gut ankommt, überlegen wir, im nächsten Jahr nochmal damit aufzutreten“ berichtet Zwillich-Seck.
Die Läufer der Fünf-Kilometerstrecke erreichen wieder das Vereinsheim und freuen sich auf eine Pause und die Leckereien, die andere Vereinsmitglieder schon vorbereitet haben. „Wir sind alle zusammen gestartet und gelaufen“ berichtet Heinz Maaßen, Lauftreffleiter. „Es geht heute nicht ums Gewinnen, sondern ums Mitmachen“ schmunzelt er.
Und Mitmachen ist ein gutes Stichwort: „Wir treffen uns Montag und Mittwoch, jeweils um 18.15 Uhr, um im Frintroper Grün zu laufen und könnten noch etwas Verstärkung gebrauchen“, wirbt Maaßen.
Am Reibekuchenstand hat sich schon eine lange Schlange gebildet, aber es ist deutlich zu merken, dass Gerlinde und Alfred Giepen ein eingespieltes Team sind. Seit 54 Jahren verheiratet, ergänzen sie sich auch bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. „Während „er“ in der letzten Woche sein begehrtes Schwarzbrot gebacken hat, kochte „sie“ ihr berühmtes Gerscheder Apfelkompott, mit Äpfeln aus dem eigenen Garten „und ohne Zucker“. „Heute haben wir den ganzen Morgen Kartoffeln gerieben“, und über den reißenden Absatz ihrer gespendeten Leckereien freuen sich die beiden Giepens sehr.
Auch Rainer Marschan, SPD-Ratsherr, freut sich. Am Samstag nicht in offizieller Funktion unterwegs, sondern um seine Frau zu treffen, die beim Fünf-Kilometer Lauf mitgemacht hat. „Ich freue mich immer, in der Gemeinschaft dabei zu sein, der Turnerbund ist sehr aktiv und bietet den Frintroper Bürgern etwas“, betont er.
Die an diesem Tag zusammengekommenen Spenden werden, wie jedes Jahr, hauptsächlich in Kleinsportgeräte für die einzelnen Gruppen investiert, ein Teil der Spenden kommt auch immer einer sozialen Einrichtung zugute.
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