10 Jahre "Mintarder Vierjahreszeiten": Konzert des Mercator Ensembles

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Das Mercator Ensemble gibt ein Konzert zum 10-jährigen Bestehen der "Mintarder Vierjahreszeiten".Foto: Veranstalter

Nicht nur die "Mintarder Vierjahreszeiten" feiern ihr 10-jähriges Bestehen, sondern auch das Mercator Ensemble, das zu diesem Anlass am Sonntag, 6. Mai, ab 16 Uhr ein Konzert im Jugendheim an der Kirche St. Laurentius gibt. Bereits ab 15 Uhr sorgen Kaffee und Kuchen für die passende Kaffeehaus-Atmosphäre.

Seit zehn Jahren sind sie nun eine feste Größe in der westdeutschen Kammermusik und Konzertlandschaft. Sie konzertieren regelmäßig an renommierten Musikzentren Deutschlands und haben sich auch überregional einen Namen gemacht. Bereits während ihres Studiums lernten die Künstler die Wiener Musiktradition lieben und entsprachen durch die Besetzung mit einem Kontrabass statt eines Cellos dem klassischen Wiener Serenadenquartett, den „Partybands“des 18. Jahrhunderts. Der „goldene Wiener Klang“ ist daher auch die Spezialität der vier Künstler, die diesen Klang gekonnt in Klassik, Walzern und Operetten in Szene setzen.
In dem Konzert am Sonntag spielt das Ensemble in folgender Besetzung: Mathias Bruns (1. Violine), Peter Bronk (2. Violine), Hanno Fellermann (Kontrabass) und Eva Maria Klose (Bratsche). Das Programm "Tänze aus aller Welt & Epochen" entführt die Zuhörer in die Zeit großer Komponisten, von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis in das 20. Jahrhundert – ein mitreißendes Erlebnis.
Es beginnt mit Henry Purcell, englischer Komponist aus dem 17. Jahrhundert und zwei seiner Rondeaux, einer französischen Liedform der Renaissance. Boccherini, ein italienischer Komponist und Zeitgenosse Haydns und Mozarts, entführt mit einem bekannten Menuett die Zuhörer in andere Welten. Fritz Kreisler mit seinen 1905 veröffentlichte „Alt Wiener Tanzweisen ist weniger bekannt, im Gegensatz zu Johannes Brahms und seinem „Ungarischer Tanz“. Im weiteren Verlauf hören wir von George Bizet die Arie „Habanera“ aus der Oper „Carmen.“ Doch auch Walzer von Josef Lanner, Rhumba und Serenata Kompositionen von Michael McLean und Johann Straußs Tik-Tak-Polka lassen den Musiknachmittag zu einem besonderen werden. Zum Abschluss noch etwas Flottes mit „Begin the Beguine“, bekannt geworden ist das Musikstück allen Zuhörern durch unterschiedliche Interpreten, die diesen Titel gesungen haben. Mit einem Jazzstück und in Erinnerung an Ella Fitzgerald verabschiedet sich das Mercator Ensemble bis, ja hoffentlich, zum nächsten Jahr.
Vor dem Eintritt in den Saal bittet das Organisationsteam um eine Spende, die der Kinder- und Jugendhilfe St. Peter und den Mintarder Gruppen zugute kommt.
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