"Die Gitarre muss zeigen, was sie kann!"

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(Foto: privat)

Das Gitarrenfestival-Ruhr hat sich längst einen festen Platz in der Metropole Ruhr erobert. Mit insgesamt acht Konzerten an unterschiedlichen Spielstätten im Ruhrgebiet wurde auch in diesem Spätsommer den Besuchern die Vielfalt der musikalischen Möglichkeiten der klassischen Gitarre nähergebracht – im weiten Feld der Kammermusik, im Bereich der Klassik, des Jazz, des Tangos und im bunten Mix aus unterschiedlichsten Stilen.

Wieder haben die beiden künstlerischen Leiter Thomas Hanz und Carsten Linck ein gutes Händchen und ihr gutes Gespür für Musik unter Beweis gestellt und ein Programm auf die Beine gestellt, dass höchsten Ansprüchen genügte. Das Eröffnungskonzert bestritt dabei Peter Fessler, frisch ausgezeichneter Preisträger des Echo Jazz 2014. "Wir versuchen, für unser Festival einen hochkarätigen Musiker als Zugpferd zu gewinnen. Das ist uns in diesem Jahr mit Peter Fessler gelungen", erzählt Thomas Hanz. Insgesamt rund 1.000 Besucher kamen zu den acht Konzerten. "Das bedeutet eine Auslastung von 70 bis 80 Prozent. Und damit sind wie sehr zufrieden", so Hanz.

Klassik, Jazz und Weltmusik


Wichtig ist den Organisatoren des Gitarrenfestivals, nicht nur ihrem eigenen künstlerischen Anspruch zu genügen, sondern auch den Geschmack des Publikums zu treffen. "Nach allen Konzerten können uns die Besucher ein Feedback geben. Daran orientieren wir uns und passen unser Programm entsprechend an", erklärt Thomas Hanz. Wichtig ist dabei nur, dass die klassische Konzertgitarre im Mittelpunkt steht. "Egal ob Klassik, Jazz oder Weltmusik – die Gitarre muss zeigen, was sie kann!", lautet die klare Ansage von Hanz. Und dieses Konzept ist in den vergangenen Jahren aufgegangen.

"Wir sind immer professioneller geworden"


Doch mit dem bisher Erreichten möchten sich die Initiatoren des Gitarrenfestivals Ruhr nicht zufrieden geben. "Stillstand ist Rückschritt", lautet auch hier das Motto. "Nachdem unser Festival so gut angenommen wurde, möchten wir es auch im östlichen Ruhrgebiet etablieren. "Wir sind im Laufe der Jahre auch im organisatorischen Bereich immer professioneller geworden. Wir werden durch Stiftungen und Sponsoren finanziell unterstützt, und ohhne diese Zuwendungen wäre unser Festival nicht durchzuführen", weiß Thomas Hanz, der bereits am nächsten Gitarrenfestival arbeitet. "Im Fußball heißt es immer, nach dem Spiel ist vor dem Spiel. So verhält es sich auch bei unserem Festival. Wir arbeiten schon jetzt an dem Programm für 2016, und da werden wir wieder interessante Musiker präsentieren."
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