"Paukenschlag": Schlossherren und Heavy Metal-Star gründen Stiftung

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Gemeinsam wollen sie benachteiligte Kinder ans Musizieren heranführen (v.l.): Gesa Brennecke (Leitung Schlosshotel Hugenpoet), Maximilian Freiherr von Fürstenberg mit seiner Frau Stephanie und „Manowar“-Gründer Joey DeMaio. (Foto: Bangert)

Klassik und Heavy Metal – unterschiedlicher könnte Musik wohl kaum sein. Die von der Familie von Fürstenberg gegründete Stiftung „Paukenschlag“ soll zeigen, dass sich diese beiden Stilrichtungen sehr wohl auf einen Nenner bringen lassen – und dass dabei viel Gutes entstehen kann.

Schon bei der offiziellen Vorstellung der Stiftung im Kettwiger Schloss Hugenpoet hatte man den Eindruck, dass hier etwas Großes entsteht. Maximilian und Stephanie von Fürstenberg, Eigentümer und Betreiber des Schlosses, präsentierten jetzt an der Seite von Joey DeMaio, Gründer und Bassist der Heavy-Metal Band „Manowar“, die ambitionierten Ziele, die sie mit ihrer Stiftung verfolgen.

"Schicksalshafte Begegnung"


Maximilian Freiherr von Fürstenberg sprach eingangs von einer „schicksalshaften Begegnung mit Joey DeMaio“. Der Bassist spielt im Januar in der Grugahalle und wird dort vom Orchester des Bredeneyer Goethe-Gymnasiums begleitet. Das Schulorchester wird klassische Stücke aus dem eigenen Repertoire und eigens arrangierte Interpretationen von „Manowar“-Stücken spielen. Im Herbst weilte Joey DeMaio als Hotel-Gast im Schloss Hugenpoet und kam mit den Schlossherren ins Gespräch. Die Chemie zwischen Maximilian und Stephanie von Fürstenberg stimmte von Anfang an, und so wurde nach und nach die Idee geboren, sozial benachteiligten Kindern das Musizieren zu ermöglichen. „Insbesondere das gemeinsame Musizieren stärkt den Charakter von Kindern und fördert das Gemeinschaftsgefühl“, so Stephanie Freifrau von Fürstenberg „Das Wissen, dass diese Möglichkeit nicht jedes Kind hat, haben wir zum Anlass genommen, diese Stiftung zu gründen.“
„Ich bin sehr glücklich und stolz, heute hier zu sein. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es junge Musiker in unserer Gesellschaft oftmals schwer haben“, erzählt Joey DeMaio, der sich zu Beginn seiner Karriere immer wieder mit seiner Familie auseinandersetzen musste. „Wir wollen jungen Menschen zeigen, dass Musik machen nicht nur cool ist, sondern uns stärkt. Dass sie Kraft, Bestätigung und Selbstbewusstsein verleiht. Wir wollen zeigen, dass man mit Leidenschaft und Entschlusskraft alles erreichen kann, was man will, egal was andere sagen“, so Joey DeMaio.

Stiftungsgründer suchen interessierte Schulen


„Paukenschlag“ soll die Bildung von Orchestern an Schulen fördern, aber auch musikalische Therapie für Kinder mit Entwicklungsstörungen finanzieren. Wie das konkret aussehen kann und welche Joey DeMaio dabei spielt, ist derzeit noch unklar. Auch die Höhe des Stiftungskapital wurde nicht verraten. Die Stiftungs-Gründer suchen jetzt nach Schulen, die an einer Mitarbeit interessiert sind.
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