Containerränder künftig glasfrei

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Die Böden der Glascontainern ist nicht hundertprozentig dicht, damit Wasser abfließen kann. Werden die Container nicht haargenau auf den alten Platz zurückgesetzt, liegen die Scherben daneben.
Kettwig. „Die Scherben nerven“, erzählt eine Anwohnerin des Glascontainerstandortes Ruhrstraße/Corneliusstraße. Vor allem Tiere könnten sich verletzen.



Deswegen greift sie selbst nach jeder Leerung des Glascontainers zu Besen und Kehrblech und säubert den Platz. Aber richtig sei das ja nicht. „Der Fahrer könnte ja selbst mal zum Besen greifen“, meint die Frau.
„Recht hat sie“, erklärt Thomas Renn von der Rhenus Entsorgung und Recycling in Essen. „Die Unterseiten der Glascontainer sind nicht hundertprozentig dicht. Darunter liegen immer kleine Scherben. Das ist nicht schlimm, solange die Container nach der Entleerung wieder genau auf die Ursprungsstelle zurückgesetzt werden. Wenn das nicht der Fall ist, muss der Fahrer die Scherben auffegen“, sagt Renn.
„So wie es aussieht, sind wir in diesem Fall tatsächlich dafür zuständig.“ Er werde das mit dem für Kettwig zuständigen Fahrer besprechen. „Möglicherweise kann er gar nicht so exakt rangieren, weil es zu eng ist. Vielleicht ändern wir auch die Gefäße. Aber es wird sich etwas ändern“, verspricht der Rhenus-Mann.
„Die Pflege der Depotcontainer-Standplätze obliegt der EBE. Üblicherweise wird jeder Standplatz einmal pro Woche im Rahmen der satzungsgemäßen Reinigung gereinigt, mit der die EBE durch die Stadt Essen ja beauftragt ist.“ Das erklärte Bettina Hellenkamp, Pressesprecherin der Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE) auf Nachfrage.
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