Résidence-Patron Berthold Bühler wurde zum Bürger des Ruhrgebiets ernannt. (Foto: Foto: Résidence)
Anlässlich dieser Ehrung nahm sich Berthold Bühler ein paar Minuten Zeit und plauderte mit dem Lokalkompass über diese Auszeichung:
1. Wie überrascht waren Sie über die Auszeichnung? Sie hat mich jetzt nicht aus heiterem Himmel getroffen. Ich wusste durch einen vorbereitenden Anruf des Vereins „pro Ruhrgebiet“ zumindest, dass ich zu den Nominierten gehöre. Über die Auszeichnung freue ich mich sehr, denn ich ich stamme gebürtig ja vom Bodensee. Doch seit gut 30 Jahren ist das Ruhrgebiet zu meiner Heimat geworden.
2. Was verbindet ein „Zugereister“ wie Sie mit dem Ruhrgebiet? Ich bin seit 1980 in Essen. Zunächst als Chefkoch im neu eröffneten „Sheraton Hotel“ und seit 1982 als Chef der „Résidence“ in Kettwig. Seit dem ersten Tag haben mich die Menschen fasziniert. Sie gönnen einem den Erfolg, wenn sie sehen, dass man bodenständig bleibt und hart arbeitet. Ansonsten gibt es auch hier im Revier, speziell natürlich am Baldeneysee, viele landschaftlich schöne Ecken. Das alles zusammen macht für mich die Faszination des Reviers aus.
3. Was kommt als „Bürger des Ruhrgebiets“ jetzt auf Sie zu? Zunächst ein Festabend am 30. Mai im Stadion von Borussia Dortmund. Dort findet die offizielle Auszeichnung statt. Darauf freue ich mich sehr. Was danach kommt, das weiß ich gar nicht. Da muss ich mich jetzt erst schlau machen und mich ein wenig überraschen lassen.
Einmal im Jahr zeichnet der Verein „pro Ruhrgebiet“ zwei Menschen aus dem Revier für besondere Verdienste für und um die Region aus. Nach Johannes Rau oder Rudi Assauer wurde in diesem Jahr nun Spitzengastronom Berthold Bühler (60) diese Ehre zuteil.
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