Urgestein geht in den Ruhestand

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Nach 47 Jahren im Dienst der Sparkasse verabschiedete sich Werner Dörneburg in den wohlverdienten Ruhestand. (Foto: Bangert)

Kettwig. Werner Dörnenburg, das Gesicht der Sparkasse Kettwig, geht nach 47 Jahren in den Ruhestand.

Mit einem Kuchenbuffet verabschiedete sich das 64-jährige Urgestein der Kettwiger Sparkasse am vergangenen Donnerstag in den Räumen der Sparkasse von seinen Kunden.
Dörnenburg ist ein Kettwiger Kind. Nach dem Besuch der damaligen Fröbelschule wechselte er auf die Handelsschule in Essen. Nach dem Abschluss bewarb sich Dörnenburg bei der Sparkasse in Kettwig. Nach seiner Lehre blieb der dem Geldinstitut erhalten. „Ich habe alle Abteilungen durchlaufen“, erzählt er schmunzelnd. Außerdem machte er zwei Umbauten mit und lernte das Arbeiten in Containern.
Seinen Wunschposten übernahm er am 1. Juli 1973: Da wurde er Kassierer und blieb dort bis vergangenen Mittwoch. „Und es hat nie nennenswerte Differenzen gegeben“, betont der frischgebackene Ruheständler. Und wenn, dann hätten sie im Pfennig- und jetzt im Centbereich gelegen.
Das bestätigt auch Geschäftsstellenleiter Michael Kleine-Möllhoff. Er bedauert den Weggang, „aber Herr Dörnenburg ist ohnehin schon ein Jahr länger geblieben als er gemusst hätte.“ Die freiwerdende Stelle werde aber neu besetzt, so der Geschäftsstellenleiter.
Auch Dörnenburgs Ehefrau Birgit geht in den Ruhestand. Sie schließt das Kettwiger Sonnenstudio an der Schmachtenbergstraße 8a. „Wir haben keinen Nachfolger gefunden“, sagt sie.
Langweilig wird es den beiden allerdings nicht. Man wolle sich sportlich betätigen, hieß es am Rande. Tanzen sei angedacht. Aber auch sonst werde keine Langeweile aufkommen. Seit Jahrzehnten sind beide Fans von Borussia Mönchengladbach. Schon lange besuchen sie die Heimspiele des Vereins.
Hobby Nummer eins bleibt bei Werner Dörnenburg die Arbeit im Kettwiger Sportverein. Dort leitet er die Abteilung Handball. „Das habe ich irgendwie geerbt. Schon mein Vater hat das Amt ausgeführt“, verrät Dörnenburg. Gespielt haben aber weder sein Vater noch er.
„Die Termine für Fußball und Handball sind dicht gedrängt. Es wird viele Termine geben“, ist seine Ehefrau überzeugt.
Das Team der Sparkasse und viele Kunden wünschten dem langjährigen Kassierer alles Gute. „Aber ich bleibe Kettwig ja erhalten“, betont der frischgebackene Ruheständler. Und verlassen wird er sein Kettwig nicht.
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