Kettwiger Baumdienst sichert Bäume: Frühlingsfest findet statt

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Noah Kuhnen bei der Kontrolle der Bäume in der Innenstadt.

Kettwig. Der Kettwiger Baumdienst sichert derzeit die Bäume rund um die Innenstadt.

Noah Kuhnen und Savas Top vom Kettwiger Baumdienst kontrollieren derzeit die Bäume, die Besucher während des Kettwiger Frühlingsfestes gefährden könnten. "Bisher haben wir noch keinen Ast gefunden, der bei Sturm umknicken könnte. Das Totgehölz haben wir ja bereits im September vergangenen Jahres entfernt. Neues ist seitdem nicht dazugekommen", so Top. Mit ihrem 36 Meter langen Ausleger erreichen sie auch die höchsten Spitzen der Bäume.

Hintergrund der Überprüfung ist die Möglichkeit der Stadtverwaltung, das Fest ab Windstärke 6 absagen zu können, um die Sicherheit der Besucher vor herabfallenden Ästen zu gewährleisten. „Wir haben im September vergangenen Jahres alle relevanten Kettwiger Bäume auf unsere Kosten untersuchen lassen", sagt KettIN-Vorsitzender Wolfgang Bieger. "Doch das zählt nicht mehr. Vielmehr müsse Grün und Gruga die Sicherheit bestätigen.“ Das wäre aber kostenpflichtig. Deswegen sprang der Kettwiger Baumdienst spontan ein. "Für dieses Engagement sind wir sehr dankbar", so Bieger.

Eine Absage wäre vor allem für den Veranstalter ein finanzielles Debakel gewesen. Schließlich seien die ersten 15.000 Euro bereits ausgegeben. Zelte, Strom und Stände noch nicht eingerechnet. Auch die Standbeschicker hätten entsprechende Ausfälle gehabt.


Aktualisierung 13.07. Uhr:

"Ein wenig irrsinnig ist, das gestern ein von der Stadt beauftragter Gutachter sich die Bäume angeschaut hat. Leider hat uns niemand darüber informiert", so Bieger. "Damit ist das Frühlingsfest jetzt aber doppelt gesichert."
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