Familien unterstützen

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Setzt sich für eine bessere Förderung von Familien ein: Fabian Schrumpf. Foto: Heuer
CDU-Kandidat fordert mehr Kita-Plätze / Ruhrgebiet gezielt fördern

Fabian Schrumpf hat ein großes Ziel: Er will den Essener Südwahlkreis IV (68) für die CDU direkt gewinnen. Für den 34-jährigen Rechtsanwalt, Vater einer zweijährigen Tochter, steht auch die Familienpolitik ganz oben auf der Agenda.

"In der Familienpolitik gibt es noch viel zu tun, vor allem bei der Kinderbetreuung." Es sei heute vielfach so, dass beide Elternteile arbeiten müssen oder wollen, die U3- und Ü3-Kinderbetreuungsqoute ist gerade im Essen Süden aber zu gering", so der Familienvater. "Wenn beide Elternteile berufstätig sind, wird es oft sehr schwierig", bedauert er. "Da müssen wir in NRW besser werden", fordert Schrumpf. Ein Weg, die Situation zu verbessern, liege in der Erhöhung der Kindspauschalen, von denen dann auch freie Träger profitieren würden. "Wem nützt ein kostenfreier Kita-Platz, den es nicht gibt? Rot-Grün setzt hier falsche Prioritäten", betont der CDU-Kandidat.
Aber auch in der Bildung von Eigentum für junge Familien sieht er Defizite. "Familien wird es in diesem Bereich besonders schwer gemacht, seitdem die Grunderwerbssteuer massiv erhöht worden ist", so der Rechtsanwalt. "Wir müssen uns fragen, ob wir bei Eigentumsbildung die richtigen Anreize bieten und dürfen sie nicht weiter unnötig erschweren."
Auch bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes gebe es erheblichen Verbesserungsbedarf. "Bundesweit liegt NRW im hinteren Drittel." Insbesondere der Regulierungswahn und ständig steigender bürokratischer Aufwand - auch bei öffentlichen Ausschreibungen - mache es dem Mittelstand schwer, sich daran zu beteiligen. Unternehmen, insbesondere der "Jobmotor Mittelstand", habe es in NRW nicht einfach. "Die jetzige Regierungskoalition hat aus den Augen verloren, wer den Karren zieht: Unternehmen und ihre Arbeitnehmer", sagt der CDU-Kandidat. "Dabei haben wir in NRW und gerade im Ruhrgebiet sehr viel Potential", ist der 34-Jährige überzeugt. Nur müsse man es nutzen und nicht immer weiter belasten.
Harsche Kritik äußert der CDU-Kandidat auch an der Mittelvergabepraxis des Landes. "Anstatt Bundesmittel den Kommunen direkt zur Verfügung zu stellen, nutzt die Landesregierung diese leider oftmals, um eigene Haushaltslöcher zu stopfen. Die Folge sehen wir jeden Tag - auch hier in Essen: Es fehlt das Geld für eine bessere Kinderbetreuung, die Modernisierung der Schulen, die Sanierung von Straßen und Radwegen und die Stärkung von Bussen und Bahnen."
Gerade das Ruhrgebiet müsse aber gezielt gefördert werden, fordert Schrumpf, der 2011 sein 2. juristisches Staatsexamen ablegte und seitdem als Rechtsanwalt in einer mittelständischen Kanzlei in Wuppertal arbeitet. Und in der Kommunalpolitik kennt er sich bestens aus: Seit 2012 ist er Mitglied im Stadtrat und ordnungs- und personalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.
Politisch ist der Kandidat seit 2001 aktiv. Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU Essen und war als Kettwiger Vertreter der CDU in der Bezirksvertretung IX von 2004 bis 2011 tätig.
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Martin Diestel aus Essen-Kettwig | 02.05.2017 | 11:39  
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