Hochwasser in Teilen Deutschlands - Kommentar

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Durch die Medien hat es inzwischen wirklich jeder schon mitbekommen: Hochwasser in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands, viele tausende Häuser stehen unter Wasser, ein unabsehbarer Schaden für die Menschen, die nun teilweise in Notunterkünften, wie zum Beispiel in Turnhallen und anderen öffentlichen Einrichtungen schlafen müssen.

Doch etwas fasziniert mich an diesem Vorfall: Wenn man im Fernsehen Bilder und Übertragungen aus dem betroffenen Regionen sieht, fällt es einem zwar nicht direkt auf, aber auf den zweiten Blick wundert sich jeder über die massige Anzahl an Helfern. Woher kommen all diese Menschen, die die Sandsäcke packen, sie über teilweise mehr als 100 Kilometer transportieren, und an Gefahrenstellen zu einem “Notdamm” aufstapeln? In allen betroffenen Regionen sind die Hilfsorganisationen wie zum Beispiel das DRK oder die DLRG davon überrascht, wie viele Menschen sich freiwillig für die Betroffenen und deren Orte einsetzen.

Besonders bemerkenswert ist dabei eine Initiative einiger junger Menschen.

Die Gründer haben innerhalb von wenigen Stunden Facebook zum wohl größten Hilfsnetzwerk für die Hochwasserkatastrophe gemacht. Viele tausend freiwillige, die zum großen Teil weder mit den Menschen, noch den betroffenen Orten zu tun hatten, haben sich vernetzt und koordinieren so praktische Hilfe. Aber auch die, die weit weg wohnen, oder nicht vor Ort helfen können tun mit Kleider-, Möbel- und Geldspenden ihr Bestes.

Johannes Alberts
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