Löcher im Asphalt

Drei bis sechs Teams mit je drei Mitarbeitern bessern täglich Schlaglöcher im Stadtgebiet aus. Das kommunale Straßennetz (ohne Landstraßen und Autobahnen) umfasst rund 1550 Kilometer. | Foto: Bangert
  • Drei bis sechs Teams mit je drei Mitarbeitern bessern täglich Schlaglöcher im Stadtgebiet aus. Das kommunale Straßennetz (ohne Landstraßen und Autobahnen) umfasst rund 1550 Kilometer.
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Essen. Schlaglöcher in der Straße sind ein Graus für alle Verkehrsteilnehmer. Doch ihre Beseitigung lässt bisweilen auf sich warten.

„Für die Beseitigung von Schlaglöchern stehen uns pro Jahr rund 4,2 Millionen Euro zur Verfügung“, sagt Stefan Schulze. Der Pressereferent der Stadtverwaltung weiß, „dass das nicht aus-reicht. Aber uns stehen keine weiteren Ressourcen zur Verfügung.“
Täglich kontrollieren 20 Straßenbegeher jeweils 12 bis 15 Kilometer Straße des rund 1550 Kilometer langen Essener Straßenetzes. Für Autobahnen und Landstraßen sind sie nicht zuständig. „Die Begeher überprüfen den Zustand und melden etwaige Schäden.“

Sanierung langfristig geplant

Dann rückt eines der drei Teams aus und flickt die Löcher mit Kaltasphalt. „Allerdings nur, wenn kein Frost mehr im Boden ist.“ In Spitzenzeiten würden sogar doppelt soviele Teams eingesetzt. Dauerhafte Sanierungen fänden in der Regel nur dann statt, wenn eine Straße komplett saniert werde. „Wir versuchen dies immer in Kombination mit anderen Baumaßnahmen zu organisieren. Wenn beispielsweise die Stadtwerke einen Kanal verlegt, wird die Straße anschließend richtig saniert.“
Das funktioniere allerdings nicht, wenn durch Kanalbrüche oder Bergschäden kurzfristig eine Straße aufgerissen werden müsse.
„Alle Sanierungen stehen im Haushalt. Sie sind zuvor politisch genehmigt, ausgeschrieben und terminiert worden. Wenn dann ein anderer Träger Leitungen verlegen will, kann er das und schließt die Straße provisorisch. Dieser Zustand kann auch länger andauern, wenn die Sanierung erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant ist. Kurzfristig handeln wir, wenn Gefahr im Verzug ist. Die Verkehrssicherheit geht immer vor“, betont Schulze.

Autor:

Dirk-R. Heuer aus Hilden

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