Städtebaumittel für Kettwig und Werden

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Rund 100 Gewerbetreibende lauschten dem Vortrag von Landesminister Michael Groschek zum Thema „Strukturwandel im Handel“ in der Sparkasse. (Foto: Bangert)

Angesichts des Strukturwandels im Handel stellen Bund und Land rund 850 Millionen Euro für die Städtbauförderung zur Verfügung. Auch Kettwig und Werden könnten einen Teil dieser Mittel erhalten.

Unter dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“ wollen die Kettwiger und Werdener Gewerbetreibenden gemeinsam Projekte entwickeln.
KettIn-Vorsitzender Wolfgang Bieger und Andreas Göbel, Vorsitzender des Werdener WerbeRings, sehen zahlreiche Berührungspunkte.
Das erklärten die beiden Vorsitzenden nach dem Vortrag von Landesminister Michael Groschek am vergangenen Dienstag in der Sparkasse.

Angesichts städtebaulicher Fördermittel gebe es zahlreiche Möglichkeiten. „Ich kann mir gut vorstellen, dass beispielsweise eine Förderung im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs möglich ist“, bekräftigte auch Groschek.

Ideen einbringen


Die Kettwiger fordert Bieger auf, entsprechende Vorschläge zu machen. „Wir denken an ein bausteinartig aufgebautes Konzept“, so der KettIn-Vorsitzende. Auch Einzelteile könnten herausgelöst werden.
Als Themen nennt Bieger eine innerstädtische Gestaltung und Bildung einer gefälligen und attraktiven Ortsmitte (Rathausplatz). Auch eine Verkehrsentlastung und Erhöhung der Mobilität für Senioren durch geeigneten Parkraum sei ein Thema. Die Schaffung von Platzfunktionen als belebendes innerörtliches Element sieht Bieger ebenfalls als Thema. Hinzu kämen Überlegungen bis hin zu verschönernden Laternen und öffentlichem W-LAN als Anziehungsmöglichkeiten für Jung und Alt.

Die Landesmittel könnten auch wirtschaftliche stärkere Quartiere erhalten. „Es macht ja keinen Sinn, wirtschaftlich intakte Einheiten erst dann zu fördern, wenn ihr Niedergang droht“, so Groschek. Und sicher stärke es das Gewicht in der Politik, wenn sich zwei Interessengemeinschaften auf gemeinsame Ideen einigen und an einem Konzept arbeiten.

Unterstützung bei den Planungen sagte der stellvertretende Vorstand der Sparkasse Essen, Volker Behr zu. Es sei wichtig, sich durch individuelle Angebote von anderen abzusetzen. Die Digitalisierung sei eine Herausforderung. „Wir nutzen sie, bieten aber auch die persönliche Nähe zu den Menschen vor Ort.“ Der Umbau der Geschäftsstelle sei lebendiger Ausdruck dafür. Die Kettwiger Filiale nannte Behr einen Treffpunkt für die Menschen vor Ort.
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1 Kommentar
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Werner Hoffman aus Essen-Kettwig | 12.11.2014 | 16:33  
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