Ansprechpartner vor Ort: die Bezirksbeamten der Polizei

Anzeige
Neben der Polizeiarbeit stehen Harald Schopp und Winfried Bitzer(vorne) den Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung. (Foto: Bangert)

„Wir sind eigentlich Mädchen für alles“, beschreiben die beiden Kettwiger Polizeihauptkommissare im Bezirksdienst ihr Aufgabengebiet.


Mit Winfried Bitzer und Harald Schopp stehen zwei erfahrene Beamte den Kettwiger Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung. Und das Aufgabengebiet ist groß. Verkehrsfragen gehören genauso dazu wie die Aufenthaltsermittlung von Personen.

Aber auch bei Fußballspielen sind die beiden im Einsatz. Außerdem sorgen sie für die Sicherheit bei Umzügen und Festen.
Sie überprüfen, ob Straßenschilder noch sinnvoll sind, beurteilen Verbesserungsvorschläge und beraten die städtischen Stellen.
Neben der Schulwegsicherung organisieren die beiden auch die Besuche von Kindern aus Kita und Grundschulen. „Dank der Stationierung der Motorradgruppe sind wir sehr beliebt bei den Kids“, erzählt Bitzer schmunzelnd.
Während der Opferbetreuung erleben er und Kollege Schopp die weniger angenehme Seite ihres Berufs. Oft sind die Opfer traumatisiert. Dann sind menschliche Qualitäten gefragt.
Im Zuge dieser Betreuungen stehen außerdem oft noch zusätzliche Ermittlungen im Umfeld an. Die Bereitschaft der Kettwiger, nach Straftaten in ihrem Umfeld Informationen zu geben, sei groß. „Das gibt es nicht überall.“
Aber auch hier erleben die Beamten, dass Menschen Angst haben, den Polizisten Hinweise zu geben. „Die Gründe sind vielfältig. Da gibt es die Angst, als Denunziant zu gelten. Andere befürchten ‚Racheakte‘ von Tätern, die es gerade im Einbruchsbereich gar nicht gibt“, erzählt Bitzer.

Er versuche immer, den Menschen bei Gesprächen die Angst zu nehmen. „Unser Ziel ist, Vertrauen zu den Menschen aufzubauen und ein guter Gesprächspartner zu sein.“ Das gelte auch dann, wenn es gar nicht polizeirelevante Dinge gehe. Oft helfen die Polizisten ihren Gegenübern durch das Weitergeben einer Telefonnummer oder einer Wegbeschreibung.
Winfried Bitzer, gebürtiger Werdener, begann 1977 in Bredeney seinen Dienst. Der 55-Jährige wechselte 2006 vom Streifendienst in Wechselschicht zum Bezirksbeamten.

Schopp, startete 1979 seine Ausbildung als Polizist. Nach der Ausbildung wechselte er zum Objektschutz von Botschaften. 1982 kam er nach Mülheim. Seit 2013 ist der gebürtige Rüttenscheider in Kettwig tätig.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.