Gasalarm in Kettwig

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Deutlich ist die Vereisung an der Austrittstelle zu erkennen. Die komplette Armatur wird mit einem Deckel geschützt. (Foto: Mike Filzen, Feuerwehr Essen)

Kettwig. Eine aufmerksame Spaziergängerin hat heute Früh an einem
Flüssiggastank in Essen-Kettwig, Im Sonnenschein, gegen 7.56 Uhr einen Gasaustritt bemerkt.

Die aufmerksame Spaziergängerin informierte unverzüglich den Hauseigentümer, auf dessen Gelände sich der Gastank befindet. Das teilte die Essener Feuerwehr mit. Aus dem Behälter mit knapp 5000 Liter Volumen,
der nach Angaben des Eigentümers zu etwa 50 Prozent gefüllt war,
traten geringe Mengen Flüssiggas aus einer Armatur aus.

Der Versuch des Eigentümers, die Undichtigkeit durch Schließen eines Ventiles zu
beseitigen, misslang. Einem Feuerwehrmann gelang es schließlich, mit
einer speziellen Zange die undichte Verschraubung zu schließen.

Nachdem zwei Wohnhäuser mit Messgeräten kontrolliert wurden und keine
Gaskonzentration nachweisbar war, endete der Einsatz mit der Auflage,
die komplette Anlage durch eine Wartungsfirma überprüfen zu lassen,
obwohl sie erst seit wenigen Monaten vor Ort in Betrieb ist.

Infobox "Diese Flüssiggasbehälter kommen häufig dort zur
Anwendung, wo eine Versorgung mit Erdgas nicht gegeben ist. Das ist
z. B. der Fall, wenn Gebäude oder Anlagen etwas abseits "im Grünen"
liegen. Wenn Flüssiggas austritt und verdampft, kommt es zu
Vereisungen an der Austrittstelle, das Gas ist schwerer als Luft, es
kommt zu Ansammlungen in Senken oder Kellern. Die Behälteroberflächen
sind in der Regel weiß lackiert, damit Sonneneinstrahlung nicht zu
Druckerhöhung im Behälter führt, die Anlagen sind mit
Sicherheitseinrichtungen ausgestattet und müssen regelmäßig gewartet
und geprüft werden", informiert die Feuerwehr.
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