HVV stellt Ergebnisse der Kettwiger Bürgerbefragung vor

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Dr. Georg Thaler und Martin Kryl (v. lks) versprechen "spannende Ergebnisse" bei der Vorstellung der Ergebnisse der Bürgerbefragung am Donnerstag. Foto: Heuer

"Es wird einige überraschende Ergebnisse geben", kündigt Dr. Georg Thaler für Donnerstag, 9. März, an.



In einem Vorgespräch in den Räumen des Heimat- und Verkehrsvereins Kettwig (HVV) am vergangenen Montag bedauert Dr. Thaler, dass der erkrankte Benno Pöhler bei der Vorabinfo nicht dabei sein kann. ""Benno Pöhler und sein Team haben verdammt gute Arbeit geleistet", fährt Dr. Thaler fort. "Es gibt in keinem Essener Stadtteil eine so profunde Befragung über die Wünsche, Anregungen und Meinungen der Bürger zu ihrem Stadtteil."

Von September bis November vergangenen Jahres hatte die Arbeitsgruppe Befragung des Ausschusses "Belebung des Kettwiger Alltags" unter Leitung von Benno Pöhler eine öffentliche Bürgerbefragung durchgeführt. 52 Fragen galt es zu beantworten. Wer wollte, konnte noch eigene Kommentare zu fehlenden Themen hinzugeben.
Zuvor hatten die Arbeitskreismitglieder in einem gesonderten Fragebogen zusätzlich noch Schüler am THG und an der Realschule befragt. Beide Ergebnisse präsentieren die Verantwortlichen ab 19 Uhr im Rathaus am Bürgermeister-Fiedler-Platz (2. Etage, Sitzungssaal).

"Wir wollen am Donnerstag nur die Ergebnisse vorstellen", betont Dr. Thaler. Eine inhaltliche Diskussion werde es angesichts der vielen Themenbereiche während der Veranstaltung nicht geben. "Das würde den Zeitrahmen sprengen. Wir schlagen vor, zu den einzelnen Themenbereichen Arbeitsgruppen zu bilden. Deren ehrenamtlichen Mitstreiter erarbeiten binnen einer festgesetzten Zeit Lösungsvorschläge", erläutert Dr. Thaler das weitere Vorgehen.

"Wir laden alle interessierten Bürger zu diesem öffentlichen Treffen ein, um die Wünsche der Kettwiger im Detail kennenzulernen", so Dr. Thaler. "Und natürlich kann sich jeder dann auch in einer der zu gründenden Arbeitsgruppen engagieren." Dr. Thaler kann sich vorstellen, eine ähnliche Umfrage nach zwei bis drei jahre zu wiederholen, um festzustellen, ob sich nach der Lösung von Problemen etwas verändert hat oder neue Wünsche aufgetreten sind.
"Auch für uns als HVV hat die Umfrage einige interessante Ergebnisse gebracht", erklärt Martin Kryl. Der HVV-Vorsitzende kündigte an, diese in die Arbeit des Vereins einfließen zu lassen. dh
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