Keine Container für Kettwig - zu gefährlich

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Kettwig. Die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) lehnen die Aufstellung von Grünschnittcontainern in Kettwig ab. In einem Schreiben an die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) 9 heißt es, „Grünschnittcontainer können nicht einfach so unbeaufsichtigt im Stadtgebiet aufgestellt werden.“





Die EBE begründet dies mit Unfallgefahren und Fehlbefüllungen wie Müllbeutel oder Sperrmüll. Für die kostenlose Entsorgung stünden den Kettwigern der Recyclinghof Werden zur Verfügung.
Sollte der Service ausgeweitet werden, müsste politische Mehrheiten und eine entsprechende Finanzierung sichergestellt werden.
„Wir sind stolz auf unsere Gartenstadt. Aber den Grünschnitt können wir nicht vor Ort entsorgen“, empörte sich BV-Mitglied Gabriele E. Kipphardt (CDU). Das widerspreche doch auch dem Gedanken „Grüne Hauptstadt“, so Kipphardt. Es sei auch ökologisch unsinnig, wenn viele Gartenbesitzer mit Grünschnitt-Entsorgungsfahrten nach Werden unternähmen. Da wäre ein Lastwagen mit Container ökologisch sinnvoller.

Heike Lohmann (SPD) regte an, dass die Straßenreinigung während der Herbstzeit häufiger fahren sollte, um das Laub von Straßen und Gehwegen zu entsorgen.
Auf Unverständnis stieß bei den BV-Mitgliedern auch der Wegfall des Schadstoffmobils. Für die Entsorgung stünden den Kettwigern laut EBE die Standorte in Werden und Haarzopf/ Fulerum zur Verfügung. Seit dem Wegfall des RCH-Standortes gebe es nach EBE-Angaben keine geeigneten Standorte in Kettwig. „Sollte es konkrete Standortvorschläge von Ortskundigen geben, wird die EBE-Fachabteilung diese gerne näher betrachten und prüfen.“ Mitglieder der BV 9 kündigten an, der EBE entsprechende Standorte zu nennen.
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