Quo vadis Kettwig - Lasst euch nicht euer Städtchen zerstören

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Kettwig bleibt nicht so nett, wenn man jegliche Natur zubetoniert. Hässliche Städte gibt es schon genug und die sollten nicht unser Vorbild sein. Die schöneren Urlaubsorte sind auch stets die, die nicht zubetoniert sind. Stoppt diesen auf Kosten der Kettwiger Bevölkerung und Natur stattfindenden Bauwahn! Mit der zunehmenden Digitalisierung wird die Anzahl der Arbeitsplätze eh abnehmen. Und was sollen wir dann mit all den Wohnungen? Ja, Bewohner werden sich finden lassen, aber das sind dann solche, die Kettwig Geld kosten und kaum solche, die viele Steuern zahlen. Bitte langfristig planen und nicht unbedacht Kettwig kaputt machen!
Die Stadt, die sich auf neue Steuereinnahmen und stetigen Wirtschaftswachstum freut, Bauunternehmen die immer reicher werden und schließlich die wachsenden Mittelschicht, die ihren neuen Wohlstand mit einer eigenen Wohnung zur Schau stellen können.

Doch wie bei allen Bebauungen ist auch dieser Geldsegen verflucht. Denn die Bebauungs- Situation für die Stadt, die Baubranche und die Mittelschicht geschieht auf Kosten der Umwelt, des Allgemeinwohls und der Armen.

Quo vadis Kettwig, möchte man schon fragen, wenn man sich diesen Komplex aus Bauwahn, Umwelt und sozialem Konflikt, das Kettwigers Leben heute bestimmt, betrachtet. Das die Bauwut der Baubarone ein Ende haben wird ist jetzt schon abzusehen. Die Frage ist, wie die Stadt aussehen wird, wenn der Rausch des immer schnellen Bauens vorbei ist und welchen Preis die Stadt und ihre Anwohner dafür bezahlen werden. Hoffen wir, dass es kein böses Erwachen geben wird.

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Stadtplanung

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