Rheuma, Hashimoto, Allergien und andere chronische Erkrankungen – Wie ganzheitliche Medizin die klassische Behandlung sinnvoll ergänzen kann

Wann? 05.05.2017 17:00 Uhr

Wo? Alter Bahnhof Kettwig, Ruhrtalstraße 345, 45219 Essen DE
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Essen: Alter Bahnhof Kettwig |

Wussten Sie, dass selbst hinter einem einfachen Symptom wie Rückenschmerz eine gestörte Darmflora stecken kann? Erst wenn der Ursprung eines Symptoms identifiziert ist, kann dem Patienten langfristig geholfen werden. Genau damit beschäftigt sich die Funktionelle Medizin. Bei chronischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen sind die Ursachen der Beschwerden häufig viel komplexer. Deswegen können insbesondere Patienten mit Rheuma, Hashimoto oder Allergien von dieser ganzheitlichen Therapie profitieren.

Vortrag im alten Bahnhof Kettwig am Freitag, 05. Mai 2017, 17 Uhr (5,- EUR Eintritt, vor Ort zu entrichten). Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Voranmeldung unter Tel. 0201 56305-70.

Dr. Claudia Wendt bezeichnet sich selbst manchmal als „Medizindetektiv“, wenn Sie erklärt, wie sie in Ihrer Praxis die sogenannte Funktionelle Medizin anwendet. Denn im Zentrum dieser Therapieform steht nicht die reine Symptombekämpfung, sondern die Frage: „Warum hat dieser Mensch diese Krankheit?“ Dabei fokussiert sie sich auf fünf immer wieder auftretende Begleit-Ursachen vor allem chronischer und Autoimmunerkrankungen: Infektionen, Toxine, Allergene, mangelhafte Ernährung und Stress. In die Behandlung fließen daher neben Laborergebnissen auch der Krankheitsverlauf, die Lebenssituation und Gewohnheiten des Patienten mit ein.

Erst wenn das Zusammenspiel der Krankheitsursachen identifiziert wurde, kann gemeinsam mit dem Betroffenen ein individueller Therapieplan erarbeitet werden, der aus der Optimierung der Ernährung und Nährstoffversorgung, Darmsanierung, Stärkung der Leberfunktion und Entgiftung sowie Stressbewältigung besteht. Mit diesen Bausteinen können Patienten dann selbst etwas für Ihre Gesundheit tun, Kontrolle über ihren Körper zurückerlangen. Ziel ist es, ein Maß an Gesundheit und Lebensqualität zu erreichen, bei dem die Erkrankung nicht mehr die zentrale Rolle im Leben des Betroffenen einnimmt.

Wie dies im Einzelnen funktioniert, erläutert Dr. Wendt in ihrem Vortrag beim Kettwiger Naturheiltag der Carstens-Stiftung : Natur und Medizin. Fragen an die Referentin sind ausdrücklich erwünscht, Zeit für Diskussion ist fest eingeplant.

Dr. Claudia Wendt ist niedergelassen als Fachärztin für Innere Medizin in Essen. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Verdauungsstörungen, Darmsanierung und Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie der Mind-Body-Medizin.

Die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin aus Essen setzt sich seit 1982 für die Verankerung von Naturheilkunde und Homöopathie in der Medizin ein. Hauptaufgaben sind die Förderung wissenschaftlicher Forschung und des medizinischen Nachwuchses sowie die fundierte Aufklärung über Anwendung und Nutzen der Komplementärmedizin.
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