Aus im Elfmeterschießen! Doppeltes Pokal-Pech für die Kettwiger Fußballer

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Im Kreispokal ging es um den Einzug ins Halbfinale. Leider konnten weder der FC Kettwig noch der FSV Kettwig dieses große Ziel erreichen. Allerdings scheiterten beide Clubs ganz knapp.

FC Kettwig 08 gegen SF Niederwenigern 4:6

Was war das für ein Pokalkrimi! Trainer Markus Dymala hatte seinen FC Kettwig gegen den Landesligisten Niederwenigern gut eingestellt, doch nach einer Viertelstunde lagen er und seine Schützlinge mit 0:1 hinten.
Aber Dymala ist nicht nur Trainer, sondern auch gelernter Stürmer. So war es kein Wunder, dass ausgerechnet er in der 32. Minute für das 1:1 verantwortlich zeichnete. Zur zweiten Halbzeit kam Kevin Voß für Daniel Görbing, ab der 53. Minute ersetzte Lars Ramrath dann Jan Heinrich.
In der 61. Minute kam der Moment, der die 08er von der Sensation träumen ließ: Das 2:1, wieder war Markus Dymala zur Stelle, schockte den Landesligisten. Doch nicht genug, nur zehn Minuten später fiel das 2:2, der Favorit konnte wieder ausgleichen.
Verlängerung! In der 93. Minute kam noch Serdar Dedemen für Murat Kekec, Tore fielen aber keine mehr. Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen.
Die Nerven flatterten an der Ruhrtalstraße. Leider trafen nur die Kettwiger Lars Ramrath und Jörg Heinrich, während Niederwenigern den Ball gleich viermal an Keeper Manuel Will vorbei lotsen konnte.

Yurdum Spor gegen FSV Kettwig 1:0


Am Krausen Bäumchen konnte Trainer Achim Heymanns immer noch nicht auf seinen Kapitän zurück greifen. Robin Littmann musste passen, eine entscheidende Schwächung? Sei es, wie es sei, die Gastgeber gingen jedenfalls in der 20. Minute in Führung, mit diesem 1:0 ging es auch in die Pause. In der Meisterschaft hatten sich beide Teams mit 1:1 getrennt, es war also durchaus Hoffnung da, doch noch ins Halbfinale vorzustoßen.
In der 63. Minute kam es zum Doppelwechsel: Julian Gerstenberg und Tim Stiefken kamen frisch ins Spiel, Boris Bovermann und Marvin Töpfer gingen vom Feld.
Zehn Minute vor dem Abpfiff fing sich Yurdum Spor eine gelb-rote Karte, der FSV versuchte noch einmal alles, es blieb aber bei der knappen 0:1 Niederlage.

Meisterschaft

Jetzt geht es wieder um Punkte. Die DJK Mintard möchte die schwache Vorstellung in Bottrop mit einer engagierten Leistung wieder gut machen. Da kommt der SC Werden-Heidhausen gerade recht, die Werdener haben eine Mannschaft, die mitspielen möchte und sich nicht hinten rein stellt. Dies dürfte den Blau-Weißen liegen.
Nach dem bitteren Pokalaus reisen die Kicker des FC Kettwig hoch in den Essener Norden. Unweit der Gelsenkirchener Trabrennbahn hat Aufsteiger DJK Katernberg 19 sein Domizil. Die DJK hat zwar einen Punkt mehr als der FC auf dem Konto, ist aber zuhause - nur zwei Tore in sechs Spielen - erstaunlich schwach.
Einen großen Stein müssen die Kicker des FSV Kettwig aus dem Weg rollen. Die punktgleichen Rüttenscheider überzeugten zuletzt mit etlichen Kantersiegen, doch Kettwig ist nicht ohne Chance. Immerhin ist der FSV in der Kreisliga nicht ohne Grund seit dem ersten Spieltag ungeschlagen.

So rollt das Leder:


Sonntag, 2. November:
DJK Mintard gegen SC Werden-Heidhausen, 14.30 Uhr, Durch die Aue.
DJK Katernberg 19 gegen FC Kettwig 08, 14.30 Uhr, Meerbruchstraße.
FSV Kettwig gegen RSC Essen, 14.30 Uhr, Ruhrtalstraße.
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