Eine unglaubliche Energieleistung

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Die U17 Mädchen der DJK Mintard unterlagen gegen Urdenbach. Foto: Bangert
 
In einem Spiel auf Augenhöhe waren die Gäste vor dem Tor eiskalt. Foto: Bangert
Essen: Kettwig-Kurier |

Die abschließenden Spiele der Jugendfußballer brachten viel Jubel mit sich

Die blau-weissen U15 Mädchen konnten sich die Titel der Leistungsklasse und im Pokal holen. Die U17-Auswahl der DJK Mintard bleibt auf jeden Fall in der Niederrheinliga. Die Kettwiger A-Junioren kamen schwer unter die Räder.

Beim Vierten in Niederwenigern konnten die Mintarder U13 Mädchen mit 5:1 gewinnen. Trainer Marvin Robert freute sich über die Tore von Finja Baudisch, Carolin Mai, Miranda Bierbrauer und Paula Letmathe (2). Weiterhin hat die DJK - wenn auch geringe - Chancen, den Tabellenführer Adler Union Frintrop noch einzuholen.

Bundesligaluft in Mintard

Die Mintarder U15 Mädchen sind wieder Meister der Leistungsklasse! Im letzten Punktspiel einer höchst strapaziösen Saison mussten sich die DJK-Mädchen krankheits- und verletzungsbedingt in Unterzahl durchbeißen. In Düsseldorf bei der DJK SF Gerresheim holten die blau-weissen Kickerinnen mit einer unglaublichen Energieleistung die noch fehlenden Punkte zum Titel. Die Gastgeber wurden völlig verdient mit 2:0 bezwungen. Doppeltorschützin war Melissa Greding, die sich mit ihren stolzen 27 Toren die Torjägerkanone der Liga aufsetzen durfte. Trainer Thomas Neumann wusste genau einzuschätzen, was seine Schützlinge da geleistet hatten: „Der Titel ist höher zu bewerten als der von 2016. Seit dem Winter spielen die Mädels ohne gelernte Torhüterin, haben rotiert und sich untereinander abgewechselt. Heute haben sie die mit Abstand kämpferisch beste Leistung der gesamten Saison gezeigt. Während der Gegner durchgehend wechseln konnte, mussten unsere Mädels für zwei laufen und kämpfen.“ Als Belohnung durften die U15 Mädels Bundesligaluft schnuppern: Ein Training der besonderen Art wurde professionell geleitet von Daniel Kraus, Cheftrainer der Bundesliga-Damen der SGS Essen. Unterstützt wurde er von seiner Spielführerin Ina Lehmann und Nationalspielerin Linda Dallmann, die auch beide aktiv am Abschlussspiel mitwirkten.
Beim Pokalfinale des Essener Fußballkreises wurde der dezimierte Kader mit Spielerinnen der U13 aufgefüllt. Trainer Neumann dankte den Mädchen für ihre sehr gute Unterstützung auf dem Feld. Im Finale wurde SuS Niederbonsfeld mit 2:0 bezwungen, beide Treffer erzielte Jule Hupe.

Eiskalte Gäste

Im letztem Punktspiel einer erfolgreichen Saison unterlagen die U17 Mädchen in der Niederrheinliga dem Tabellendritten TSV Urdenbach unglücklich mit 2:4 Toren. Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle gelang Mintard während der gesamten 80 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe. Der einzige Unterschied war der, dass die Gäste aus Düsseldorf vor dem Tor eiskalt waren und ihre nur wenigen Möglichkeiten nutzen. Amelie Jeß und Loreen Mählitz trafen für Mintard. Nach zwölf Siegen aus 22 Begegnungen landeten die U17 Mädchen und ihr Trainer Thorsten Eichholz auf dem sechsten Platz der Niederrheinliga.
Im Kreispokalfinale gegen den FC Kray unterlag Mintard gegen den FC Kray unglücklich mit 2:3 Toren. Die Mintarder Treffer erzielten Nicole Pietruschka und Anna Kledtke.

Nichts zu lachen

Nichts zu lachen gab es für die Kettwiger A-Junioren beim Abschied von der Leistungsklasse. Der Gastgeber Adler Union Frintrop steigt höchstwahrscheinlich ebenfalls in die Kreisklasse ab, nahm das Spiel aber irgendwie ernster als die Ruhrtalkicker. Trainer Efthimios Mpalntoumis musste mit ansehen, wie sein Team demontiert wurde. Nun kann der FSV nach dieser anstrengenden Saison endlich ausspannen.
Beim FC Stoppenberg war für die Mintarder B-Junioren kein Blumentopf zu gewinnen. Bereits nach vier Minuten lagen die DJKler hinten, Stoppenberg baute kurz vor der Pause die Führung noch aus. Obwohl der Gastgeber nach einer Zeitstrafe in Unterzahl spielte, konnte er kurz vor dem Ende auf 3:0 erhöhen. Stoppenberg nutzte der Sieg vermutlich nichts mehr, das Team vom Hallo muss wohl den Gang in die Kreisklasse antreten. Für Trainer Jens Erbslöh und seine Mannen sprang letztlich der neunte Rang der Leistungsklasse heraus, punktgleich mit Niederwenigern. Das bedeutet zunächst einmal: Gerettet!
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