Handballer scharren mit den Hufen

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Der Halblinke Marc Bing konnte seine Knöchelverletzung auskurieren. Foto: Archiv
 
Trainer Marvin Leisen nahm seine Mannschaft im Training hart ran. Foto: Archiv
Essen: Kettwig-Kurier |

Die Kettwiger Handballer wollen nach länger Spielpause wieder in Tritt kommen

Nach der dreiwöchigen Spielpause durch Totensonntag und Frauen-WM scharren die Kettwiger Handballer mit den Hufen. Endlich geht es wieder los.

Für den Kettwiger Verbandsligisten geht es am Samstag, 9. Dezember, ab 18 Uhr beim Tabellenelften in Wuppertal-Cronenberg weiter. Die Spielpause konnte der Halblinke Marc Bing zum Auskurieren seiner Knöchelverletzung nutzen. Torwart Florian Kundt fällt dagegen lange aus. Für den schwer verletzten Spielertrainer suchen die Verantwortlichen zurzeit fieberhaft einen Ersatz, in Wuppertal wird einer der beiden Keeper aus der Reserve Backup für Florian Henseler im Tor sein. Darüber hinaus laufen Gespräche mit geeigneten Kandidaten, Trainer Marvin Leisen nutzten hier seine guten Kontakte in den Leistungshandball. Doch wie Abteilungsleiter Werner Dörnenburg betont, ist es natürlich extrem schwer, mitten in der Saison einen guten Torhüter anderswo loszueisen. Coach Leisen hat die spielfreie Zeit genutzt und seine Mannschaft im Training hart rangenommen. Es gilt, nach der langen Pause schnell wieder in den Rhythmus zu kommen, dann dürfte Kettwig in Cronenberg keine Probleme bekommen.

Oben festsetzen

Die Kettwiger Damen reisen als Dritter der Kreisliga zur DJK Winfried Huttrop und möchten dort ihre ohnehin schon gute Bilanz noch weiter aufpolieren. Das Team von Trainer Michael Risse gilt als leichter Favorit.
Die zweite Mannschaft liegt zurzeit auf einem beachtlichen fünften Tabellenplatz der Landesliga. Zuviel Euphorie sollte dennoch nicht aufkommen, da es auch nur drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind. Am Sonntag geht es zum punktgleichen ETB SW Essen, der zuletzt drei Niederlagen in Folge schlucken musste. Trainer Sebastian Kessler hat soweit seinen Kader komplett, allerdings steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sven Liebenau, der beruflich verhindert sein könnte. Doch bei der Kettwiger Reserve ist man durchaus zuversichtlich, weiter punkten zu können und sich so oben festzusetzen.

Verletzungspech stoppte die Siegesserie

Echtes Pech hatte die Kettwiger A-Jugend in der Kreisliga Rhein-Ruhr. Ersatzgeschwächt konnte sie ihre Erfolgsserie nicht ausbauen. Die Ausfälle häuften sich, Verletzungen und Grippewellen machen dem Team zurzeit erheblich zu schaffen. So war beim SC Phönix aber auch gar nichts zu holen. Mit nur acht Spielern, von denen zwei auch noch angeschlagen waren, musste Kettwig im Essener Norden antreten. Nur bis zum 4:6 konnte der KSV-Nachwuchs die Partie halbwegs ausgeglichen gestalten, dann zog Phönix Tor um Tor davon. Am erfolgreichsten wehrten sich noch Leonard Lux und Dario Recker, die aber die klare 31:19:31 Niederlage auch nicht mehr verhindern konnten. Mit nunmehr 12:4 Punkten ist die Bilanz weiterhin erfreulich, nun kommt es zum Spitzenspiel gegen den Zweiten Winfried Huttrop. Trainer Georg Stinemeier sind zwar die Sorgenfalten tief ins Gesicht geschrieben, doch Bange machen gilt nicht für den erfahrenen Übungsleiter. Winfried Huttrop konnte zuletzt den Tabellenführer SC Bottrop besiegen, doch die Stinemeier-Jungs möchten sich trotz eines knappen Kaders am Samstagabend ab 18 Uhr mit aller Macht dagegen stemmen.
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