SV Leithe gegen FSV Kettwig 0:2

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Trainer Achim Heymanns.

Beim Aufsteiger SV Leithe ging es für die Kettwiger um Alles. Nur ein Sieg würde reichen, eventuell nicht einmal der. Also hingen die Blicke bang auf dem Aschespielfeld, die Gedanken waren aber bei der Konkurrenz in Bredeney und Kupferdreh, die zwei Punkte beziehungsweise einen Punkt mehr auf dem Konto hatten.

Bereits nach wenigen Minuten ging der erste Daumen nach unten: Fortuna Bredeney führte bereits deutlich, hatte also offensichtlich den Klassenerhalt in der Tasche. Blieb eigentlich nur noch die Hoffnung, dass dem VfL Kupferdreh nach seinem eindrucksvollen Schluss-Spurt mit drei Siegen in Serie vorzeitig die Puste ausgehen könnte.
Doch bis um 15.44 Uhr hatte sich nichts am Rückstand der Kettwiger geändert - ein Punkt nur, doch zu diesem Zeitpunkt wäre das Team um Achim Heymanns abgestiegen gewesen! 0:0 stand es in Leithe, 0:0 stand es in Kupferdreh.
Dann überschlugen sich die Ereignisse: die „Spione“ hatten soeben die Gästeführung in Kupferdreh gemeldet, da schlug der FSV mit dem Pausenpfiff zu: Johannes Flatow brachte die Roten in Führung, ein goldenes, ungemein wichtiges Tor? Drei quälend lange Spiele hatte kein Kettwiger mehr getroffen, endlich war der Knoten geplatzt.

Nerven beruhigen

Zur Pause galt es, die Nerven der jungen Mannschaft zu beruhigen. Trainer Heymanns fand die richtigen Worte, sein Team hatte das Match im Griff. In der 64. Minute hatten die Gartenstädter ihren Teil des „Wunders“ erledigt, Carsten Schlieper legte das 2:0 nach. In den letzten Minuten wechselte Heymanns munter aus, schaukelte so den Sieg nach Hause. Es begann die Nachspielzeit, jeweils vier Minuten.
Jetzt galt es, zwei späte Treffer für Kupferdreh hätten noch alles zunichtemachen können. Doch dann war Schluss, der Jubel unbeschreiblich, die Kreisliga A erhalten. Und Trainer Achim Heymanns völlig fertig: „So eine Saison, wo wir bis zum Schluss zittern müssen, brauche ich nicht mehr!“

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