VfB Frohnhausen gegen FC Kettwig 08 1:3

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Wolfgang Dymala (l.) und sein FC schlugen den VfB Frohnhausen.

Kein Geringerer als der Tabellenführer Frohnhausen war das erste Opfer der Kettwiger Aufholjagd. Trainer Markus Dymala musste auf den gesperrten Michael Kalusche verzichten, reagierte auf die Gegentorflut der letzten Woche und zog Philipp Klink aus dem Mittelfeld auf die Position des zentralen Verteidigers zurück. Bis auf ganz wenige Momente hatte der „Lange“ die Ruhe weg, organisierte unauffällig seine Hintermannschaft und sorgte dafür, dass sich der haushohe Favorit – fast immer – die Zähne ausbiss.

Nur noch Björn Förster und Torwart Manuel Will besetzten die Ersatzbank, während beim VfB ein reges Gedränge der Reservisten herrschte. Von Beginn an präsentierte sich ein komplett anders eingestellte 08er Mannschaft, die Frohnhausen konsequent bei seinem gefürchteten Kombinationswirbel störte. Die Abwehr stand bombensicher, Keeper Blaz Ravlija hatte im ersten Durchgang fast nichts zu tun, lediglich bei zwei Eckbällen kam ein wenig Gefahr auf.
Kaum hatte der souveräne Unparteiische die zweite Hälfte angepfiffen, tankte sich Markus Dymala durch, passte nach innen, wo Christoph Rosenkranz umgerissen wurde – Elfmeter! Timo Büscher blieb eiskalt, verwandelte und wurde von seinen jubelnden Mitspielern fast erdrückt. Es wurde noch besser, Worya Salim verpasste nur knapp. Auch Frohnhausen wurde gefährlicher, ein Schuss krachte an die Kettwiger Querlatte. Doch das nächste Tor fiel auf der „richtigen“ Seite. Wieder wurde Rosenkranz gefoult, den Freistoß jagte Markus Dymala in die Mauer. Doch Philipp Klink setzte nach, spitzelte zurück zu Dymala, der Christoph Rosenkranz bediente, das 2:0 war Fakt.

Nachspielzeit

Der Spitzenreiter reagierte wütend, brachte drei neue Spieler auf einen Schlag. Folge war der Anschlusstreffer, einmal passten die vorzüglichen Falk Romberg und Jassin Attalauziti nicht auf. Björn Förster ersetzte Attalauziti, der VfB hatte die Riesenchance zum Ausgleich, doch Ravlija tauchte ab und holte das Leder von der Linie. Kurz vor dem Ende kam Manuel Will für Salim, der Schiedsrichter legte noch vier Minuten Nachspielzeit drauf. Will erhielt das Leder, jagte es nach vorne, wo Markus Dymala gestartet war. Der Goalgetter umkurvte den Torwart und schob zum 3:1 ein, der Jubel war unglaublich.
Nun soll es gegen den Aufsteiger SV Schonnebeck II so weiter gehen. Danach reisen die 08er ins Werdener Löwental zum Achtelfinale des Pokals.

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