Volle Konzentration

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Die Kettwiger Damen befinden sich auf Abschiedstournee. Foto: Bangert
 
Kann die Reserve gegen Werden den Hinspielerfolg wiederholen? Foto: Archiv
Essen: Kettwig-Kurier |

Die Spiele der Kettwiger Handballer gehen in die entscheidende Saisonphase

Während die Kettwiger Damen so langsam auf ihre Abschiedstournee aus der Landesliga gehen, hat die Reserve noch keine Ruh‘ und sollte bald mal wieder punkten. Für den Verbandsligisten sieht es wirklich so aus, als könne er sich im Kampf um den zweiten Platz durchsetzen.


Wermelskirchen gegen 1. Herren 29:34

Tore: Möller (9), Schwartz (8), Brix (4), Käsler (3), Orlowski (3), Stempel (2), Mühlenhoff (2), Bing, Heiderich, Pfeiffer.
Weiterhin mehr als im Soll sind die Verbandsligisten. Um die grottenschlechten Auftritt gegen Wülfrath vergessen zu machen, wurde in der Woche hart trainiert, um mit voller Konzentration beim Vierten anzutreten. Dies gelang, der Sieg gegen die robusten Gastgeber war hoch verdient und stark erkämpft. Nach ausgeglichenem Start, bei dem die Gastgeber meistens mit eins bis zwei Toren in Führung waren, konnte Kettwig das Spiel an sich reißen. Entscheidend war die Phase, als die Gäste einen 7:9 Rückstand in eine 13:9 Führung drehen konnten. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung sogar bis auf 14:19 ausgebaut. Grund dafür war eine sehr gute Abwehrleistung, die den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber weitestgehend im Griff hatte. Wichtig in diesem Spiel waren immer wieder die Tore aus dem Rückraum von Lennart Möller, der eine starke Partie ablieferte. Wermelskirchen kämpfte sich in der zweiten Halbzeit wieder heran, doch eine weiterhin konzentrierte Leistung und wichtige Paraden von Florian Kundt in entscheidenden Phasen reichten aus, um die zwei Punkte mit nach Kettwig zu nehmen. Durch den 15. Saisonsieg konnte der zweite Tabellenplatz weiter gesichert werden. Neben dem neunfachen Torschützen Lennart Möller zeigte sich auch Timo Schwartz treffsicher, besonders vom Siebenmeterpunkt.
Zunächst stehen Partien gegen zwei Mülheimer Mannschaften an, bevor es in die entscheidende Phase der Saison geht. Am Samstag kommt um 17. 30 Uhr die DJK Styrum in die THG-Halle. Das Hinspiel konnte Kettwig mit 33:30 gewinnen.

Acht Niederlagen in Folge

TV Cronenberg gegen 2. Herren 40:30
Tore: Scheid (11), Bach (4), Beede (4), Averbeck (3), Koehring (3), Luhrenberg (3), Alfer, Krupkat.
Beim TV Cronenberg stellte sich die Frage, ob man überhaupt antreten solle. Abgesehen von den zahlreichen Verletzen musste Kettwig auch noch auf die Urlauber Sascha Graefer und Steven Schinke verzichten, Trainer Daniel Averbeck war mit einer Erkältung nur bedingt einsatzfähig. Immerhin kehrte Sebastian Bach von seiner Verletzungspause zurück und aus der dritten Mannschaft unterstützte Oliver Alfer auf Linksaußen. Cronenberg setzte sich nach Anpfiff schnell auf 7:2 ab. Kettwig konnte kurzzeitig Boden gutmachen und sich an 8:6 heran kämpfen, erlaubte sich anschließend aber leider zu viele technische Fehler. Der Cronberger Vorsprung erhöhte sich auf 12:6, im weiteren Verlauf 17:9 und zum Abpfiff der ersten Halbzeit stand es 21:14 für die Gastgeber. Cronenberg nutzte konsequent die Kettwiger Lücken in der Abwehr und Fehler im Angriffsspiel, nach 45 Minuten stand es schon 32:20 für die Hausherren.

2. Herren gegen Jahn / West 25:33
Tore: J. Müller (8), Bach (3), Graefer (3), Haehn (3), Scheid (3), Merzenich (2), Beede, Krupkat, Littmann.
In diesem Nachholspiel führten die Hausherren bis kurz vor der Pause, dann machte der Gast aus einem 10:11 Rückstand eine Führung mit drei Toren. Näher als beim 18:20 kam Kettwig dann nicht mehr heran, Jahn / West zog entscheidend auf 24:18 davon. Nun schwanden ein wenig die Kräfte, die 25:33 Niederlage rundet die unglückliche Serie von acht verlorenen Partien in Folge ab. Abteilungsleiter Werner Dörnenburg hält sonst immer den Ball flach: „Aber inzwischen wird es langsam ernst. Unsere Zweite ist zwar eine Wundertüte, aber so viele Verletzte sind einfach zu viel. Die Landesliga ist nun mal kein Wunschkonzert.“ Vielleicht könne man auf Standby-Spieler zurückgreifen.
In einer formidablen Hinrunde wurden genügend Punkte gesammelt, um immer noch zuversichtlich auf die Tabellensituation zu schauen. Vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone sind übrig geblieben. Ob das reicht? Nun geht es in der THG-Halle gegen den Nachbarn DJK Werden. Die Gäste sind im Aufwärtstrend, rückten bereits auf den sechsten Platz vor, während der KSV II auf den neunten Platz zurückgefallen ist. Das Hinspiel konnte Kettwig für sich entscheiden.

HSV Wuppertal II gegen Damen 27:16
Beim Tabellendritten holte sich das Team von Trainer Michael Risse die erwartete Niederlage ab. Zur Pause lagen die Kettwiger Damen bereits mit 6:15 hinten. Nun geht es weiter in der THG-Halle gegen den Tabellensechsten Bayer Uerdingen, der noch gegen den Abstieg kämpfen muss.
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