Weiter im Aufwind

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Die Kettwiger A-Junioren verloren höchst unglücklich gegen den Nachbarn aus Werden. Foto: Bangert
 
Der Treffer von Ferdinand Kilimann reichte dem FSV leider nicht. Foto: Bangert
Essen: Kettwig-Kurier |

Aber die Kettwiger A-Junioren haderten mit Schicksal und Schiedsrichter

Die Mintarder U17 Mädchen siegten beim Zweiten der Niederrheinliga, die U13 spielt weiter oben mit. Die B-Junioren machten dem Tabellenführer das Leben schwer. Im Nachholspiel gegen Werden holten die Kettwiger A-Junioren eine unglückliche Niederlage ab.

Zunächst kam der SC Werden-Heidhausen besser aus den Startblöcken, hatte Möglichkeiten. Das 0:1 fiel durch einen umstrittenen Strafstoß. Hier sah der Unparteiische ein eher fragwürdiges Foul, der Werdener Stürmer hatte zumindest geschickt eingefädelt und verwandelte selbst. FSV-Torwart Niclas Luhrenberg war sogar noch dran. Erst nach und nach konnten sich die Gastgeber freispielen und übernahmen die Initiative. Die stark ersatzgeschwächten Gäste hätten dennoch fast das 2:0 erzielt, doch Kettwig rettete auf der Linie.

Verbissen gekämpft

Dann hatten die Gastgeber den Torjubel bereits auf den Lippen. Der Ball segelte jedoch über den herausstürzenden Torwart hinweg an die Querlatte und prallte auf den Boden. War der Ball dabei über der Linie? Der Schiedsrichter verneinte. Doch die verbissen kämpfenden Kettwiger wurden belohnt. Nach einem verunglückten Abstoß schaltete Ferdinand Kilimann schnell und traf zum Ausgleich. Dann fuhr Werden einen wirklich erstklassigen Konter und konnte glücklich mit 2:1 gewinnen. Trainer Efthimios Mpalntoumis konnte und wollte hinterher dem Referee einige Kritikpunkte nicht ersparen.
Gegen den Mitaufsteiger Fortuna Bredeney holte der FSV drei ganz wichtige Punkte. Direkt nach Wiederanpfiff erzielte David Butgereit die Führung. Beim 5:0 gegen im zweiten Abschnitt völlig überforderte Gäste konnten sich noch Jannis Mpalntoumis, Aaron Schneider doppelt und Frederick Erichsen in die Torschützenliste eintragen. Der Abstand zum rettenden Ufer ist aber immer noch groß.

Nicht eingeknickt

Die Mintarder B-Junioren hielten gut mit gegen den Tabellenführer ESG. Nach vier Minuten geriet das Team von Trainer Jens Erbslöh in Rückstand, knickte jedoch nicht ein und machte es spannend. Erst nach einer Stunde konnten die favorisierten Gäste das 2:0 nachlegen und die Partie für sich entscheiden. Weiterhin haben die Blau-Weissen einen kleinen Vorsprung vor der Abstiegszone, müssen jetzt zu direkt vor ihnen platzierten Karnapern.
Die U13 Mädchen besiegten das Schlusslicht FC Stoppenberg standesgemäß mit 17:0 Toren. Schon zur Pause führte das Team von Trainer Marvin Robert klar mit
Miranda Bierbrauer (7), Paula Letmathe (5), Tine Friedemann (2), Philina Geppert (2) und Sarah Schroeder erzielten die Treffer. Weiterhin ist alles eng an der Spitze, die DJK hat drei Punkte weniger auf dem Konto als Spitzenreiter Holsterhausen, aber auch noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Dazwischen liegt noch mit Adler Union Frintrop der bisher ungeschlagene Zweite.

Furioser Auftakt

Weiter im Aufwind befinden sich die U17 Mädchen in der Niederrheinliga. Nach dem Punktgewinn gegen Spitzenreiter Moers gewannen sie nun beim Zweiten Thomasstadt Kempen. In der Anfangsphase ging es ohne Geplänkel sofort zur Sache. Nach nur acht Minuten traf Amelie Jeß, Nicole Pietruschka legte umgehend das 2:0 nach. Kaum hatte Mintard fertig gejubelt, musste Torhüterin Luca Budde den Ball aus dem Netz holen. Nach diesem furiosen Auftakt hielten sich die Stürmerinnen auf beiden Seiten zunächst zurück, nach einer halben Stunde gelang den Gastgebern jedoch der 2:2 Ausgleich. Alles schien offen zum Seitenwechsel, doch der zweite Durchgang gehörte ausschließlich den Blau-Weissen. Anna Kletke brachte die Gäste erneut in Führung, dann zeigte Topscorerin Loreen Mählitz ihre Klasse und tütete mit zwei späten Treffern den Auswärtssieg ein. Der Rückstand auf die direkte Qualifikation zur nächsten Niederrhein-Saison beträgt für Trainer Torsten Eichholz und seine Mädchen gerade einmal drei Punkte. Beim FC Kray wird es gewiss schwer, allerdings hat der Tabellendritte auch nur drei Punkte mehr auf dem Konto.
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