Gemeinsam Aufwachsen in Essen – GFOS mbH fördert Integrationsprojekt der Ehrenamt Agentur Essen e. V. mit 10.000 Euro

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(v. l. n. r.) Uwe Klein und Esra Cicin (Ehrenamtliche), Janina Krüger (Geschäftsführerin der Ehrenamt Agentur), Burkhard Röhrig (Geschäftsführer der GFOS mbH) und Conny Loy (Unternehmenskontakt der Ehrenamt Agentur) erläuterten im Pressegespräch die Wichtigkeit von Integrationsprojekten für Kinder und Jugendliche
 

Das Essener Softwareunternehmen GFOS mbH und die Ehrenamt Agentur Essen e.V. (EAE) wollen gemeinsam die Weichen für eine gelingende Integration junger Flüchtlinge in Essen stellen. Mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt der mittelständische IT-Lösungsanbieter das Projekt „Gemeinsam Aufwachsen in Essen“ der Ehrenamt Agentur. In dem gerade entstehenden Projekt sollen einheimische und geflüchtete Kinder und Jugendliche zusammengebracht werden.

Bei einem gemeinsamen Pressetermin erklärte Janina Krüger, Geschäftsführerin der Ehrenamt Agentur: „Die Integration von Geflüchteten in Essen ist eine wichtige Langzeitaufgabe, der es sich heute zu stellen gilt. Mit dem Projekt wollen wir Vorurteile und Berührungsängste auf beiden Seiten abbauen, bevor sie sich in der jungen Generation festigen. Diese Aufgabe ist nur gemeinsam zu schaffen.“

Menschliche Kontakte


Die ersten einheimischen und geflüchteten Kinder und Jugendliche werden in den kommenden Monaten zusammengebracht, um einander in einem betreuten Rahmen kennenzulernen. Über gemeinsame Aktivitäten, Ausflüge und Kurse sollen sich die Arbeitskollegen und Freunde von morgen schon heute begegnen. Denn Integration gelingt am besten über direkte menschliche Kontakte.

Grenzen überwinden

An dem Pressegespräch nahmen auch Esra Cicin und Uwe Klein teil. Beide Engagierte haben ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Integration gemacht. Esra Cicin kennt aus ihrer persönlichen Lebenswelt das Gefühl fremd zu sein und fremd behandelt zu werden. Die Mitbegründerin der interkulturellen Initiative Pusteblume e. V. bekräftigte den Wert des zwischenmenschlichen Kontakts für eine frühe Integration: „Viele einheimische Kinder und Jugendliche wollen Flüchtlingskinder treffen, die sie bisher nur aus den Medien kennen. Und der Austausch klappt, wenn man gemeinsam Spaß haben kann!“ Das Projekt „Gemeinsam Aufwachsen“ setzt genau hier an und möchte über gemeinsame Aktivitäten Grenzen überwinden.

Uwe Klein engagiert sich seit Jahren als ehrenamtlicher Pate für einen Jugendlichen. Der pensionierte Polizist konnte viel aus seiner reichen Erfahrung berichten: „Kinder unter sich unterscheiden meist recht schnell nicht mehr nach den jeweiligen Migrationshintergründen. Das sehe ich bei meinem Patenjungen, der in seinem Fußballverein gemeinsam mit vielen Nationalitäten spielt. Da ist man ein Team, weil etwas verbindendes im Raum steht.“

Wertvolle Unterstützung

Ohne private Unterstützer wie der GFOS mbH wären innovative Integrationsprojekte nicht zu realisieren. Burkhard Röhrig, Geschäftsführer des IT-Unternehmens, zeigte sich überzeugt: „Den Ansatz des Projektes ‚Gemeinsam aufwachsen‘ unterstützen wir voll und ganz. Nur wenn junge Menschen aus den verschiedenen Ländern und Kulturen lernen, sich auf ‚Augenhöhe‘ zu begegnen, kann Integration in der Zukunft gelingen.“

Diese Aufgabe ist nur gemeinsam zu schaffen. Hier sind Projektemacher und Möglichmacher gleichermaßen gefragt. GFOS und die Ehrenamt Agentur ziehen gemeinsam an einem Strang. „Wir wollen mit Gemeinsam Aufwachsen beispielhaft vorangehen und unseren Beitrag für eine gelingende Integration leisten. Nachahmen ist erwünscht!“, appellierte Burkhard Röhrig, der weitere Unterstützer aus der Wirtschaft für das Projekt begeistern möchte.

Text und Fotos: Hendrik Rathmann
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