Alan Parsons und Ritchie Blackmore - forever good?

Hat noch immer etwas Düsteres, wie man es bei Musik, die auf Edgar Allan Poes Erzählungen basiert, erwartet: Alan Parsons gibt gleich zwei Konzerte in Essen. (Foto: Agentur)
Musiker mit großen Namen treten in nächster Zeit in Essen auf: Alan Parsons und Ritchie Blackmore. Beide haben Musikgeschichte geschrieben, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise.

Legendär war Parsons erstes Album "Tales of Mystery and Imagination". Von den einen als überdreht und mit viel zu viel - heute würde man sagen - Mystery beladen, konnten andere es nicht oft genug hören. Und das ging nicht nur Fans der Geschichten und Gedichte des US-Autors Edgar Allan Poe so, der als einer der 'Erfinder' der modernen Kriminalstory gilt. Parsons Songs wie "The Raven" oder "A Dream within a Dream" wurden Ohrwürmer, obwohl sie dazu eigentlich zu komplex sind.
Bekannt ist er auch als Produzent etwa des Albums "Dark Side of the Moon" von Pink Floyd. Mit dem Alan Parsons Project hatte er Hits wie "Eye in the Sky", "Sirius", "Don´t answer me", "Prime Time", "Luzifer".
Jetzt spielt Alan Parsons nach über zehn Jahren wieder in Deutschland. Die Tickets für die Show m Colosseum waren schnell vergriffen. Deshalb gibt es ein Zusatzkonzert am selben Abend, 20. Juli, um 23 Uhr. Das Line-Up:
Alan Parsons - lead vocals/keyboards/guitar
Paul Olsson - lead vocals/guitar
Alastair Greene - guitar/vocals
Danny Thompson -drums
Tom Brooks - keyboards
Guy Erez - bass
Todd Cooper - lead vocals/sax

Ritchie Blackmore ist ein ganz anderes Kaliber, aber während Parsons sich im wesentlichen treu geblieben ist, hat der frühere "Gitarrengott" des harten Rock (welcher allerdings über einen ganzen Olymp verfügt) gewissermaßen die Saiten gewechselt. Mit seiner Frau Candice Night bietet er seit 1997 "Renaissanceklänge und lyrischen Folkpop", so der Veranstalter. Freunde einer härteren Gangart sollten besser mal auf youtube hinein hören, bevor sie das Konzert am 20. Juli in Essen riskieren. Es beginnt um 20 Uhr, und der Veranstaltungsort ist nicht zufällig die Philharmonie. Harten Rock gibt's da nur selten.
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