Alles C.A.R.? Kunstmesse ab 30. Oktober wieder auf Zollverein

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Manche Kunst gibt dem Betrachter Rätsel auf. Archivfotos: Debus-Gohl
 
Vom Nachwuchstalent bis zum etablierten Künstler.

Im neunten Jahr der C.A.R. erwartet die Besucher ein pulsierendes Programm der Sonderklasse: Teilnehmer aus Deutschland und aller Welt präsentieren bei der Kunstmesse Contemporary Art Ruhr (C.A.R.), vom 30. Oktober bis 1.November, in den Hallen 5, 6, 12 und 35 (SANAA-Gebäude) auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zeitgenössische Kunst aller Disziplinen – ob Malerei, Skulptur, Zeichnung und Grafik, Installationen sowie Video- und Performancekunst.

Die C.A.R., die sich an ein junges, kunstinteressiertes Publikum genauso wendet wie an den angehenden oder bereits erfahrenen Kunstsammler präsentiert Werke, die überraschend, unverwechselbar und vor allem bezahlbar sind. Ihrem Konzept, das gesamte Spektrum der aktuellen Kunst, vom Newcomer und vielversprechendem Talent bis hin zur aufstrebenden sowie bereits etablierten Galerie, zu zeigen, bleibt die C.A.R. als Entdeckermesse seit ihrem Bestehen treu und erfindet sich in der Industriearchitektur des Welterbes Zollverein immer wieder neu.

Zeitgenössische Kunst

Mit ihrem offenem Ausstellungskonzept des „Open Space“, man kann um jeden Stand herumgehen, und ohne klassische Messekojen, die Barrieren bilden, fördert die Kunstschau und Verkaufsmesse die Kommunikation zwischen Besuchern, Künstlern und Ausstellern: Jeder, der Interesse an zeitgenössischen Werken hat und neugierig ist, kann in der offenen Ausstellungssituation leicht Gespräche führen, sich von dem vielfältigem Angebot inspirieren lassen oder seine Favoriten erstehen. Parallel zur eigentlichen Messe finden Sonderausstellungen, die C.A.R.-Video-Lounge und ein geballtes Rahmenprogramm mit Performances und Workshops statt.
Die im letzten Jahr erfolgreich gestartete Präsentation zeitgenössischer Kunst aus Rumänien wird auf der diesjährigen C.A.R. fortgesetzt. Galerien aus Seoul/ Südkorea stellen ihr spannendes Programm in einem Korea-Special vor. Das Projekt „CAMP“ bietet während der C.A.R. der Kreativwirtschaft mit einem Marktforum in einem Sonderbereich zum zweiten Mal einen Auftritt und wird von Workshops und Kurz-Vorträgen begleitet.
Dazu bietet der Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste mit „Folkwang*inside“ wieder exklusive Einblicke in seine Arbeit.
Ziel der C.A.R. ist, in der Region mit mehr als 5,3 Millionen Einwohnern einen ruhrgebietseigenen Kunstmarkt zu entwickeln. Um den Nachwuchs vorzustellen, kooperiert die C.A.R. eng mit Kunsthochschulen und stellt Jahr für Jahr ausgewählte Talentschmieden vor. Im Bereich C.A.R. Talente stellen sich Jahr für Jahr Newcomer vor, die noch nicht am Kunstmarkt etabliert sind und keine Galerievertretung haben.
Die Contemporary Art Ruhr findet seit 2006 mit jährlich zwei Veranstaltungen in mehreren Hallen auf dem Essener Weltkulturerbe Zollverein statt: der experimentellen Medienkunstmesse & Foto–Special im Sommer und der Messe für zeitgenössische Kunst aller Bereiche im Herbst. Über 2.500 Aussteller haben seit 2006 an den Veranstaltungen teilgenommen. 10.000 Besucher kommen jährlich zu den beiden Veranstaltungen der C.A.R. nach Essen.

Start am 30. Oktober

Die offizielle Eröffnung der C.A.R. steigt am Freitag, 30. Oktober, um 20 Uhr mit einer Vernissage. Karten gibt‘s vor dem Termin an den entsprechenden Kassen. Am Samstag, 31. Oktober, ist die Schau von 12 bis 20 Uhr geöffnet, Sonntag, 1. November, von 11 bis 19 Uhr. Veranstaltungsort ist das Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181. Der Eintritt beläuft sich auf 12 Euro, 10 ermäßigt, pro Veranstaltungstag. Literarische Führungen macht Frank Schablewski, Infos unter 0211 79 52 112 oder 0178 292 33 98.
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