Auszeichnung für das Ensemble Ruhr

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Preisverleihung durch Brigitte Zypries
Am 5. November wurde dem ENSEMBLE RUHR bei der offiziellen Preisverleihung in Berlin die Auszeichnung "Kultur- und Kreativpilot 2014" verliehen. Die Auszeichnung wird jährlich von der Bundesregierung an 32 Unternehmen verliehen. Bei nur zwei diesjährigen Titelträgern aus dem Ruhrgebiet setzte sich das ENSEMBLE RUHR gegen insgesamt 869 Bewerber durch. Es ist das einzige Musikensemble, das in diesem Jahr prämiert wurde. Die Auszeichnung im AXICA Berlin wurde überreicht durch Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie im Rahmen einer Abendveranstaltung, die von „Aspekte“-Moderatorin Katty Salié moderiert wurde. Außerdem stellte es dort in Kooperation mit den Lichtkünstlern Kopffarben seine musikalisches Können unter Beweis.
Das Orchester mit Sitz in Essen ist das einzige professionelle, von den Musikern gemeinsam geleitete und ohne Dirigent auftretende Kammerorchester im Ruhrgebiet und versammelt ausgezeichnete Musiker, die bereits mit preisgekrönten Kammermusik-Formationen, darunter dem Morgenstern Trio und dem Signum Quartett, international für Aufsehen sorgten. Das Ensemble Ruhr hat sich zum Ziel gesetzt, neue Wege zur Klassischen Musik zu öffnen und damit ein neues Publikum zu erreichen - es plant und veranstaltet Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und geht an ungewöhnliche Konzertorte, darunter Diskotheken, ein Fußballvereinsheim und Orte der Industriekultur.
Das Ensemble Ruhr stellt in seinen Projekten einen Bezug her zum Ruhrgebiet und den Themen, die die Menschen vor Ort beschäftigen, z.B. Fussball, Integration und Industriewandel. Es ist ein Orchester aus der Region für die Region - stolz führt es die Ruhr im Namen.

Bei seinem nächsten Projekt, der Kammermusikreihe ENSEMBLE RUHR: VOR ORT Ende November, wird das ENSEMBLE RUHR in Zusammenarbeit mit dem Poetry Slamer Jason Bartsch, der 2014 Sieger des Ruhrpokals ist,  u.a. das Werk „Verklärte Nacht“ von Arnold Schönberg zu Gehör bringen. Um ein neues Publikum zu erreichen, geht es dabei wieder an für Klassische Musik ungewöhnliche Konzertorte wie z.B. den Kult-Club „Goldkante“ in Bochum sowie die Diskothek „Tanzcafé Oma Doris“ in Dortmund.
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