Claude Bourbon: “Blues Guitar & Songs“ am 13. November 2016 um 17 Uhr in der Kirche am Allee-Center

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Claude Bourbon
Essen: Alte Kirche Altenessen | Blues Guitar und Songs präsentiert Claude Bourbon bei einem seiner wenigen Konzerte in Europa überhaupt in der Alten Kirche.
Wenn zur Standortbestimmung Vergleiche mit anderen Musikern herangezogen werden, ist es bei Claude Bourbon symptomatisch, dass diese aus unterschiedlichen Genres wie Blues (Mississippi John Hurt), Folkrock (Richard Thompson, ehem. Fairport Convention) oder Singer/Songwriter (Nick Drake) herangezogen werden. Diese Vielfältigkeit kennzeichnen naturgemäß auch seine Konzerte, in denen durchaus nach dem „Bolero“ von Maurice Ravel, „Angie“ von den Rolling Stones und schließlich „Summertime“ von George Gershwin erklingen können. Doch die ausgeprägte Fähigkeit zur Improvisation verhindert bei Bourbon nachhaltig, dass Standard auch wie Standard klingt: so ist es beispielsweise durchaus möglich, dass bei “Summertime“ nur noch der Text an die ursprüngliche Gershwin-Arie aus Porgy and Bess erinnert. Das Aushängeschild von Claude Bourbon ist zweifellos seine exzellente Gitarrentechnik, jedoch taucht er nach längeren Improvisationspassagen immer wieder auch in die Songs ein und erinnert sodann an etwas, was man - mit einem leichten französischen Akzent - irgendwo zwischen Bob Dylan und Cat Stevens ansiedeln könnte.
Claude Bourbon wuchs als klassisch geschulter Gitarrist in der Schweiz auf, wo er einen unverwechselbares multi-style-fingerpicking entwickelte, indem klassische Elemente genauso zu Hause sind wie spanischer Flamenco und Einflüsse aus Folk und Jazz. Eine Instrumentalversion von “House of the Rising Sun”, die er aus der Garage eines Nachbars hörte, lies den Funken in Claudes Seele überspringen und so begann er im Alter von 15 Jahren Gitarre zu spielen. Dann spielte er eine Zeitlang klassisch, aber er stellte bald fest, dass er sich in der Improvisation mehr zuhause fühlte, als in der Wiedergabe niedergeschriebener Musik, “…da die Musik ein Werkzeug ist, sich selbst auszudrücken…”. Er lebt heute in Großbritannien und gibt als musikalische Einflüsse u.a. Paco De Lucia, Richie Blackmore, Joaquin Rodrigo, JJ Cale und Johann Sebastian Bach an.
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