Irmchen führt auf Zollverein: Schauspieler auf dem Denkmalpfad unterwegs

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Irmchen bringt ihrem Gatten den Henkelmann. Foto: Tack/Stiftung Zollverein

Mit einem neuen Konzept startet die Stiftung Zollverein ab kommenden Freitag verschiedene Führungen. Dabei begleiten Schauspieler, die in wechselnde Rollen schlüpfen, die Besucher über das Welterbe und schildern zugleich die Geschichte der Zeche. „Dem Kalinowski sein Pütt“ heißt das Stichwort.

Am 17. Juli ist um 18 Uhr Premiere. Der Denkmalpfad Zollverein soll auf komödiantische Weise neu belebt werden. Am Originalschauplatz begegnen die Teilnehmer sieben historischen und fiktiven Persönlichkeiten der Zechengeschichte. Dabei treffen historische Exaktheit und künstlerische Freiheit auf Ruhrgebietshumor, kündigen die Verantwortlichen an. So teilt Zechengründer Franz Haniel das Grubenfeld Zollverein auf, beginnt Bergmann Jupp Kalinowski den ersten Streik, bringt dessen Enkelin Irmchen ihrem Gatten das Mittagessen. Besucher erleben die Ergriffenheit bei der Abschiedsrede zur Stilllegung der Zeche im Jahr 1986 und erfahren viele Fakten zum Ruhrbergbau und zur einst größten Zeche der Welt. Das auf Zollverein angesiedelte Unternehmen TÜV Nord Bildung war für den Kulissenbau zuständig.

Tour mit sieben Persönlichkeiten

Die szenische Führung dauert 2,5 Stunden inklusive 20 Minuten Pause. Die Teilnahme kostet 28, ermäßigt 25 Euro, Anmeldung unter Telefon 24 68 10 oder per E-Mail an denkmalpfad@zollverein.de.
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