Kunst-Ort Zeche Zollverein: Skulptur „Das Paar“ wurde enthüllt

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Auf dem Gelände der Zeche Zollverein wurde die Skulptur "Das Paar" von Ansgar Nierhoff eröffnet. Rechts im Bild Jolanta Nölle (Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein). (Foto: Michael Gohl)
Essen: Zeche Zollverein |

Anlässlich des Unesco-Welterbetags wurde auf der „Kunstwiese“ der Zeche Zollverein die Skulptur „Das Paar“ von Ansgar Nierhoff offiziell eingeweiht. Das Werk ergänzt Nierhoffs andere Skulpturen, die bereits seit mehreren Jahren auf der Grünfläche gegenüber der Halle 6 stehen.

Jolanta Nölle, Mitglied des Vorstands der Stiftung Zollverein, freut sich über den Zuwachs: „Das Unesco-Welterbe Zollverein ist zugleich wichtiges Zeugnis unseres industriellen Erbes, moderner Freizeitstandort und Zukunftsort für Unternehmen. Heute am Welterbetag stehen die Zeche und Kokerei Zollverein ganz im Zeichen der Kunst. Wir freuen uns, dass die Skulptur ‚Das Paar‘ von Ansgar Nierhoff den Kunst-Ort Zollverein ab sofort bereichern wird. Nicht nur in Hinblick auf das Material – gebrannter Stahl –, sondern auch hinsichtlich der Kraft, die der Künstler für die Bearbeitung aufwenden musste, passt diese Skulptur zur Geschichte der Zeche Zollverein.“

Führungen, Ausstellungen, Kunst-Rallye

Den ganzen Tag über konnten die Besucher die Zeche und Kokerei Zollverein erkunden. Es gab Führungen, Ausstellungen, ein Bühnenprogramm und eine Kunst-Rallye. Anlässlich des diesjährigen Kunst-Schwerpunkts ist auch die Broschüre „Kunst auf Zollverein – Zeitgenössische Künstler und ihre Werke“ erschienen, die Besucher auf 20 Seiten über alle Werke im öffentlichen Raum sowie über Installationen und Ateliers informiert. Seit der Stilllegung der Zeche und der Kokerei hat sich das Industriedenkmal auch zu einem Ort für zeitgenössische Kunst entwickelt. Neben größeren Raumskulpturen wie „The Palace of Projects“ von Ilya und Emilia Kabakov und „La Primavera“ von Maria Nordman finden Besucher zahlreiche weitere Kunstwerke im öffentlichen Raum auf dem Welterbe-Gelände, beispielsweise die Granitskulpturen von Ulrich Rückriem auf der ehemaligen Halde.
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