Premiere im Juni: Ruhr Games kombinieren sportliche Wettbewerbe mit Musik- und Kulturprogramm

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Ein neues, eigenes und unkonventionelles Sportereignis sollen die „Ruhr Games“ bilden, die Anfang Juni unter anderem auf Zollverein veranstaltet werden. (Foto: RVR/ Maderer)
 
Viel Sport, aber auch viel Kultur ist angesagt bei den Ruhr Games. Auf Zollverein tritt zum Abschluss der mehrtägigen Veranstaltung Jan Delay auf. (Foto: Ripke)

Eine für die Region einzigartige Kombination aus Sport und Kultur sollen die „Ruhr Games 15“ bilden. Vom 3. bis 6. Juni finden sie unter anderem auf Zollverein und am Baldeneysee statt. Die 15 als Jahreszahl zeigt an, dass es nicht die einzigen Spiele bleiben sollen.

Das Ziel heißt biennial, also zweijährig: Alle zwei Jahre „Ruhr Games“ und 2017 in Dortmund und Umgebung - das können sich die Verantwortlichen vom NRW-Familienministerium und RVR schon vorstellen, hängt aber noch von der Finanzierbarkeit ab. 2015 jedenfalls ist gesichert, und zwar im westlichen Ruhrgebiet.
Essen (Zollverein und Baldeneysee), Oberhausen (Centro), Bottrop (Jahnstadion), Gladbeck (Stadion) und Gelsenkirchen (Schalke-Areal und Emscher-Lippe-Halle) sind die Standorte, an denen für vier Tage insgesamt mehrere tausend Menschen zwischen zwölf und 18 Jahren von hier und aus den europäischen Partnerstädten zusammenkommen sollen.

Es sind Vereinssportler, die an Wettkämpfen in olympischen Sportarten - wie Fußball und Tischtennis - teilnehmen. Es sind Jugendliche, die Trendsportarten wie BMX und Mountainbike Slopestyle betreiben. Und es sind alle, die sich auf einem Jugendcampus interkulturell austauschen oder einfach nur Künstlern wie Jan Delay zuhören wollen. Letzterer tritt nämlich zum Abschluss der „Ruhr Games“ auf Schacht XII auf.
Woher kommt die Idee für die Spiele? An „Ruhr 2010“ erinnert RVR-Referatsleiter Jürgen Fischer, doch auch an die Ruhr-Olympiade darf man denken, die es bis 2012 gab. Doch sollen die „Ruhr Games“ vor allem in ihrer Kombination etwas Neues darstellen: Sport, Action, Kultur.

Großes Publikum für Auftritte junger Sportler


Und: „Wir besinnen uns auf eigene Talente“, sagt Fischer. Auf die „Hidden Champions“, die vielen gar nicht bekannt seien. Sie können Anfang Juni vor großem Publikum auftreten und sich mit internationalen Gleichgesinnten treffen.
Dabei ist die Kultur nie nur Anhängsel, betont Projektleiter Niklas Börger. Beim Fußball etwa reiche die Bandbreite des Angebots vom Streetkickturnier bis zur Diskussion über Ultras.
Die Organisatoren arbeiten mit Sport-Fachverbänden zusammen. Innerhalb dieser wird entschieden, wer zu jenen Turnieren reist, die offizielle Bestandteile enthalten. So gehören zum Bereich Tischtennis auf Zollverein die Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften der B-Schüler/-innen.

Viele Live-Acts: Jan Delay zum Abschluss


Zu vielen Veranstaltungen aber, kann man sich über die Homepage www.ruhrgames.de anmelden oder einfach ganz spontan dazukommen. Kostenlos ist alles - für die Teilnehmer wie auch für die Zuschauer. Also ebenso für alle, die zum Schluss der Veranstaltung einfach nur Jan Delay lauschen wollen. Weitere Show- und Live-Acts sind die Auftaktveranstaltung mit Luxuslärm und den Artisten von Urbanatix sowie ein Auftritt von Maxim.

Was die und die „Ruhr Games“ insgesamt den Veranstalter und letztlich den Steuerzahler kosten, will Jürgen Fischer noch nicht sagen, aber: „Wir lassen es uns schon etwas kosten.“ Natürlich nicht so viel wie seinerzeit „Ruhr 2010“.
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