Theater im Rathaus bringt nicht nur die Frauen zum Lächeln

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Aurelie und André: Zwischendurch sieht es schon ganz gut aus für den Lektor. Oder denkt Aurelie an einen anderen? Foto: Dietmar Dettmann/TiR
Essen: Theater im Rathaus |

Einen Bestseller auf die Bühne zu bringen, das ist auch ein Wagnis, schließlich weckt es große Erwartungen bei den Lesern, das Lieblingsbuch auf der Bühne zu sehen: Doch bei der Premiere von „Das Lächeln der Frauen“ im Theater im Rathaus war schnell klar, die Erwartungen werden erfüllt...

Denn Julia Stinshoff (Aurelie) und Hubertus Grimm (André) brachten die Geschichte von Nicolas Barreau, die für die Bühne von Gunnar Dreßler adaptiert wurde, mit großer Spielfreude rüber - und dabei scheuten sie nicht, das eine oder andere Zwiegespräch mit dem Publikum.
Es war ja auch kompliziert - vor allem für Lektor André -, denn die Frau seiner Träume verliebt sich ausgerechnet in seinen Autor. Dass er den nur erfunden hat und das Buch eigentlich selbst geschrieben hat, hilft ihm nicht weiter, denn das ist ja ein Geheimnis...

Schauspieler mit viel Spielfreude


So flunkert er sich von Rendezvous zu Verabredung, nennt es nicht lügen, sondern auf gut Französisch das „Korrigieren des Glücks“, bleibt dabei immer charmant, auch wenn ihn das versammelte Publikum hörbar belächelt, denn es ahnt, dass ein Lügner so nicht durchkommt...
Die beiden Schauspieler schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen, erzählen die Geschichte, die von Karin Boyd inszeniert wurde, so kurzweilig, dass das Ende fast ein bisschen zu schnell kommt. Ob es gut ausgeht? Das erfährt man noch bis zum 1. Mai im Theater im Rathaus, Karten-Telefon 24 555 55.
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