Bank mahnt verstorbenen Kunden aus Altenessen an

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Immer wieder kamen Mahnungen an ihren verstorbenen Mann an, berichtet Leserin Astrid Klick. Foto: lokalkompass

"Das hört und hört nicht auf. Es geht seit Monaten so", macht sich Astrid Klick aus Altenessen ihrem Ärger Luft. Vor einem Jahr starb ihr Mann Hans-Günter. Doch dessen Bank, die Postbank, schickt ihm immer neue Mahnungen und fordert ihn auf, eine Gebühr für sein Konto zu bezahlen.

Es geht um eine geringe Summe, unter 20 Euro, so die 65-Jährige. "Es ist nicht das Geld, sondern die Vorgehensweise, die mich ärgert." Denn sie habe der Postbank umgehend den Tod ihres Mannes vor einem Jahr gemeldet und auch eine Kopie der Sterbeurkunde beigebracht. "Wir hatten getrennte Konten. Ich habe das Erbe ausgeschlagen. Ich glaube nicht, dass die Postbank von mir Geld zu bekommen hätte."
Sie habe schon einiges unternommen, um von den Mahnungen verschont zu werden. "Es ist sinnlos. Ich kann die Servicenummer anrufen, schreiben oder faxen, ständig kommen neue Mahnungen ins Haus."
Und der Ton werde zusehends schärfer, so die Leserin des Nord Anzeigers. "Jetzt wird schon mit dem Einschalten einer Inkassofirma gedroht."
Und was sagt die Postbank zu dem Fall? Pressesprecher Ralf Palm auf Anfrage des Nord Anzeigers: "Eine Sterbeurkunde liegt der Postbank bis zum heutigen Tag nicht vor. Dies hatte zur Folge, dass das Konto für Herrn Klick weitergeführt wurde und entsprechende Kontoführungsentgelte aufgelaufen sind."

Postbank reagiert mit Kulanz


Weiter hat er gute Nachrichten für Leserin Astrid Klick: "Um die Angelegenheit zügig zum Abschluss zu bringen, haben wir das Girokonto jetzt geschlossen und verzichten gleichzeitig auf die noch offenen Forderungen."
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Drs. Pol. (NL) Monika Eskandani aus Essen-Süd | 31.08.2016 | 00:02  
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