Der Förderturm oder das Wäldchen muß weg

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Dunkel ragt er in den grau verhangenen Himmel, der Förderturm.
Seine Räder stehen seit Jahrzehnten still. Niemand geht mehr
zur "Schicht " Die Zeit der Bergleute ist vorbei. Die Kohle war mal
das "schwarze Gold" und ernährte nicht nur diesen Stadtteil.
Lang ist es her.
Bestimmung gefunden. Man kann ihn besteigen und die Welt von
oben betrachten, was uns zu unseren Lebzeiten normalerweise
ja nicht bestimmt ist. Zu seinen Füßen erstreckt sich ein interessanter
Spielplatz, ein Anziehungpunkt wie die Phänomenia-Ausstellung.
Das unbeschwerte Lachen der Kinder - ein Geschenk.

Die Gegend iegt am Rande eines Wäldchen, das sich mühselig durch
Zechenschotter durchgekämpft hat
Wenn man auf Entdeckungsreise geht entdeckt man in ihm Relikte unserer
Vergangenheit, überwucherte Mauerreste etc, Spuren der ehemaligen Bergmannsgeschichte.

Doch auch das ist bald vorbei. Am Sonntag entdeckte ich, die ersten
Spuren des Endes. Der Wald muß weg ...........
eine Unterkunft muß her.
Ist denn nur das Wäldchen der geeignete PLatz ? An Bürger-
initiative liegt es nicht.

Der Förderturm aber wird wohl noch eine lange Weile in den hoffentlich
nicht immer grauen Himmel ragen.
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5 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 08.02.2016 | 14:46  
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 08.02.2016 | 17:08  
3.017
Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 16.02.2016 | 13:31  
23.761
Helmut Zabel aus Herne | 20.02.2016 | 09:44  
3.017
Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 24.02.2016 | 07:48  
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