Gegen Extremismus: Informationsbegegnung zwischen Muslimischen Gemeinden und Polizei

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Die islamischen Gemeinden wollen über ihre Aktivitäten informieren und treffen sich zu diesem Zweck mit verschiedenen Institutionen und Organisationen - diesmal mit der Essener Polizei. Foto: Köse

Zahlreiche Vertreter islamischer Gemeinden kamen vor Kurzem in den Räumlichkeiten der DITIB Islamischen Gemeinde zu Altenessen, Heßlerstraße 115, zu einem Treffen mit Polizeihauptkommissarin Frau Susanne Skorzik, Kontaktbeamtin der Polizei Essen, zu muslimischen Institutionen zusammen.

Bei der Veranstaltung ging es um eine gemeinsame Bewertung aktueller Ereignisse und einen Ideenaustausch über die nachhaltige Verbesserung der zukünftigen Zusammenarbeit.
Muhammet Balaban, Vorsitzender der Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E), betonte, dass sich die Muslime in Essen bei unterschiedlichen Anlässen eindeutig von Rassismus und Intoleranz jeglicher Art distanziert haben: „Wir verfolgen die globalen Entwicklungen mit Sorge. Muslime dürfen nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Unsere Arbeit ist Gesetz- und Gesellschaftskonform.“
Susanne Skorzik warnte die Anwesenden vor traumatisierten Rückkehrern und gab Hinweise zu Unterstützungsmöglichkeiten in der Region: „Die Engagierten in den Essener Gemeinden sind für uns wichtige Partner. Gemeinsam müssen wir verhindern, dass Kinder und Jugendliche in die Hände von Extremisten fallen“, mahnt die Kontaktbeamtin der Polizei Essen.

Balaban warnt vor Generalverdacht

Die islamischen Gemeinden berichteten über ihre Ängste, über die Bedeutung der präventiven Arbeit bei Jugendlichen und stellten klar: „Fremde und sogenannte Wanderprediger, die zu Hass aufrufen, haben in unseren Gemeinden keinen Platz!“
Die KIM-E, der zurzeit 22 Gemeinden angeschlossen sind, startete mit dieser Veranstaltung eine Reihe von Informationsbegegnungen zwischen den islamischen Gemeinden und unterschiedlichen Organisationen, Institutionen und Personen in Essen.
Über www.islam-in-essen.de können interessierte Bürger aus „erster Hand“ Informationen über die Aktivitäten der islamischen Gemeinden in der Stadt Essen erfahren.
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