"Jeder kann ein Flüchtling sein": Essener Förderschule erhält Sonderpreis für starken Song bei Landeswettbewerb

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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann verleihen im Rahmen der "Woche des Respekts" die Preise in einem Schulwettbewerb, vaufgenommen am Montag den 14.11.2016 in Dortmund (Foto: Staatskanzlei NRW/ uta Wagner)
Die Förderschule Parkschule aus Altenessen wurde beim Schulwettbewerb der Landesregierung für mehr Respekt für den Rapsong „Jeder kann ein Flüchtling sein“ in der Kategorie „Sonderpreis“ ausgezeichnet. Preisübergabe war bei der Auftaktveranstaltung zur Woche des Respekts im Dortmunder U.


Die Schüler überzeugten mit einem Video eines Rapsongs, der in sehr eindrucksvollen Bildern darstellt, wie sich ein Flüchtling fühlt.
Der Song berührt tief und sorgt beim Anschauen für Gänsehaut. Der Rap wurde für das das „fair-rappt“ Projekt geschrieben und wurde von den Schülerinnen und Schülern in Gruppen selber verfasst. Dabei hat die Klasse eine Woche lang mit einem Rapper zusammengearbeitet. Über das Kulturagentenprogramm, an dem die Parkschule teilnimmt, konnte die Klasse an einem weiteren Rap-Workshop teilnehmen. Als Frau Moshref, die Klassenlehrerin von dem Wettbewerb zur Woche des Respekts erfuhr, entstand die Idee zu diesem Video, das sie gemeinsam mit einem Praktikanten realisierte und einreichte.

Mit 4.000 Euro dotiertes Preisgeld


Das mit 4.000 Euro dotierte Preisgeld kann in der Schule eingesetzt werden, um weitere Gemeinschaftsprojekte und Aktivitäten zur Förderung von Respekt anzustoßen und umzusetzen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Schulministerin Sylvia Löhrmann zeichneten zusammen mit dem Social-Media-Künstler und Webvideopreisträger Julien Bam die Gewinnerprojekte aus. Die Preisverleihung im Dortmunder U war die Auftaktveranstaltung der landesweiten „Woche des Respekts“. Ministerpräsidentin Kraft: „Respekt ist nicht selbstverständlich, sondern muss aktiv gelebt und vorgelebt werden. Mit der ersten Woche des Respekts fördert die Landesregierung gegenseitige Achtung und den respektvollen Umgang miteinander. Dabei spielen Kinder und Jugendliche und Schulen als Lernorte eine wesentliche Rolle. Denn Respekt kann man nicht kaufen und nicht verordnen. Respekt muss man lernen. Deshalb haben wir zu einem Schulwettbewerb für mehr Respekt aufgerufen. Die Resonanz war überwältigend. Ich danke ausdrücklich allen Beteiligten sehr herzlich für das Engagement.“ Schulministerin Sylvia Löhrmann ergänzte: „Die hohe Zahl beeindruckender Wettbewerbsbeiträge zeigt, wie wichtig unseren Schulen in Nordrhein-Westfalen das Thema Respekt ist. Über den Wettbewerb hinaus setzen die Schülerinnen und Schüler ein Zeichen und werden in ihrem täglichen Schulleben immer wieder Anlässe finden, das Thema zu reflektieren und sich aufs Neue damit zu beschäftigen. So lässt sich Wertschätzung und ein respektvoller Umgang miteinander als Grundlage einer Schulkultur fest verankern.“

Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen waren aufgerufen gewesen, sich mit den Themen Respekt, gegenseitige Achtung und Wertschätzung auseinanderzusetzen. Teams aus mindestens fünf Schülern konnten ihren Beitrag per Video einreichen. In über 250 Wettbewerbsbeiträgen zeigten Schüler aller Schulformen und Altersstufen aus ganz NRW, was sie unter Respekt verstehen, und wie sie sich im Alltag und in konkreten Projekten für mehr Respekt und Achtsamkeit im Umgang miteinander einsetzen. Dabei ging es um die Fragen: Was bedeutet Respekt im schulischen Alltag? Wie kann jeder Einzelne zu mehr Respekt, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung beitragen? Gesucht wurden dazu kreative Beiträge wie Theaterszenen, Tanzperformances, musikalische Beiträge, Fotos und Filme, illustrierte Texte, Collagen, Graphic Novels oder Web-Programmierungen.

Info:

Der Schulwettbewerb für mehr Respekt ist ein zentraler Bestandteil der „Woche des Respekts“ der Landesregierung. Vom 14. bis 18. November werben Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihr Kabinett bei zahlreichen Terminen für mehr Respekt und sich unter anderem mit Jugendorganisationen, in Schulen, bei Polizei und Rettungskräften über die Erfahrungen vor Ort informieren.
Weitere Infos auf www.respekt.nrw
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