Kinder- und Familienzentrum Blumenwiese erhält Gütesiegel BLAUER ELEFANT®

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v.l.n.r. Heinz Hilgers (Präsident Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.), Matthias Behrendt (Hauptvertreter HanseMerkur), Prof. Dr. Ulrich Spie (Vorstandsvorsitzender Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V.), Ulrike Erlinghagen (Leitung Kinder- und Familienzentrum BLAUER ELEFANT Karnap), Thomas Grotenhöfer (Geschäftsführer Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V.), Franz-Josef Britz (2.Bürgermeister der Stadt Essen), Peter Renzel (Sozialdezernent der Stadt Essen)
Essen: Kinder- und Familienzentrum BLAUER ELEFANT Karnap | Das Kinder- und Familienzentrum Blumenwiese in Essen-Karnap wurde mit dem Gütesiegel Kinderhaus BLAUER ELEFANT ausgezeichnet. Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e.V. (DKSB), Heinz Hilgers, verlieh die Auszeichnung in einer offiziellen Feierstunde. „Ich freue mich, dass nun schon 36 Kinderhäuser bundesweit das Gütesiegel tragen, das für besondere Qualität in der Kinderschutzarbeit steht“, so Heinz Hilgers im Rahmen der Veranstaltung. Dieses Siegel erhalten ausschließlich Einrichtungen, die nachweislich gemäß einem zukunftsweisendem Konzept und spezifischen Qualitätsstandards arbeiten. Prof. Dr. Ulrich Spie, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V. (DKSB OV Essen. E.V.), freut sich über die Auszeichnung. „Innovative Projekte und hohe Standards zeichnen die Essener Kinderschutzarbeit aus. Der Ortsverband ist stolz, dass in Essen als einziger Stadt bundesweit vier Einrichtungen mit dem Gütesiegel BLAUER ELEFANT ausgezeichnet sind.“ Bisher tragen die Kinder- und Familienzentren in Altenessen, Stadtmitte und Zollverein die Auszeichnung Kinderhaus BLAUER ELEFANT. „Wir brauchen in unserer Stadt Einrichtungen, die die Familien mit vielen Angeboten unterstützen und Kinder früh fördern. Unsere Familienzentren und die BLAUEN ELEFANTEN sind dafür vorbildhaft“, so Franz-Josef Britz, 2. Bürgermeister der Stadt Essen. Der langjährige Unterstützer des Deutschen Kinderschutzbundes, die HanseMerkur Versicherungsgruppe, übergab im Rahmen der feierlichen Verleihung dem Essener Ortsverband einen Scheck über 2.000 Euro. Matthias Berendt, Hauptvertreter der HanseMerkur Essen, überreichte den Scheck und betonte: „Im Hinblick auf das Motto unseres Kinder- und Jugendpreises ‚Sorge für Kinder ist Vorsorge für die Zukunft‘ unterstützen wir die ausgezeichneten Häuser des Deutschen Kinderschutzbundes gern.“ Die Unterstützung dient zur Anschubfinanzierung von Kinderprojekten in der Einrichtung. Das Kinder- und Familienzentrum BLAUER ELEFANT Karnap wurde vor 20 Jahren eröffnet. In der Einrichtung finden insgesamt 85 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren Platz, um sich altersgerecht und gesund zu entwickeln. ,,Wir freuen uns, dass wir den BLAUEN ELEFANTEN in unserem Jubiläumsjahr verliehen bekommen‘‘, sagt Ulrike Erlinghagen, Leiterin der Einrichtung. Anlässlich der Verleihung fand im Anschluss ein großes Kinder- und Familienfest statt.

Zielsetzung der Kinderschutzarbeit ist es, besonders Kinder in benachteiligten Lebenssituationen an die Hand zu nehmen und sie zu fördern. Im Stadtteil Essen-Karnap ist jedes dritte Kind auf Transferleistungen angewiesen. Jedes dritte Kind lebt bei einem alleinerziehenden Elternteil. Jedes dritte Kind weist bei der Schuleingangsuntersuchung Gesundheitsstörungen auf. Das Kinder- und Familienzentrum BLAUER ELEFANT Karnap ist nicht nur ein Betreuungsort, sondern bietet auch Förder- und Therapieangebote wie Sprach- und Ergotherapie an Als Treffpunkt für die Eltern finden in der Einrichtung regelmäßig Projekte und Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel das Elterncafé, das Rucksackprojekt und Kinderspielgruppen. Der Kinderschutzbund Essen betreut in seinen acht Kindertagesstätten und Familienzentren zurzeit insgesamt 656 Kinder. Die Hälfte der Kinder wird in den vier Kinder- und Familienzentren BLAUER ELEFANT betreut und gefördert. Einrichtungsübergreifende einheitliche Qualitätsstandards plus standortspezifische Angebotsstrukturen, die sich an dem Bedarf der Kinder und Familien orientieren, zeichnen die Arbeit der Einrichtungen aus. Neben der fachgerechten Betreuung stehen Förder- und Therapieangebote ebenso auf dem Programm wie eine starke Akzentuierung auf die Zusammenarbeit mit den Eltern sowie die Vernetzung im Stadtteil. Bei Bedarf werden weitere Angebote wie beispielsweise Erziehungskurse, Beratung oder Therapiemaßnahmen vermittelt. Viele der Zusatz- und Förderangebote sind keine Regelangebote und müssen durch Spenden und Zuwendungen von Stiftungen finanziert werden
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