„Lebens(t)raum eigene Wohnung“ - BeWo Schillinger eröffnet Büro in Essen-Frohnhausen

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Seit Oktober 2012 ist das „Ambulant Betreute Wohnen – BeWo Schillinger“ mit einer Anlaufstelle in Essen-Frohnhausen ansässig. Das multiprofessionelle Team bietet Menschen mit psychischen Erkrankungen, mit Suchterkrankungen, aber auch mit geistigen Behinderungen auf der Basis einer individuellen Hilfeplanung die Unterstützung, die sie benötigen, um ihnen ein Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und zu fördern. Dabei stehen die Wünsche und Ziele der Betroffenen im Mittelpunkt.

Wie schon von den zwei Standorten in Oberhausen aus, wird BeWo Schillinger nun auch in Essen Leistungen der Eingliederungshilfe anbieten. Psychisch- und suchterkrankte sowie geistig behinderte Menschen werden dabei gefördert und unterstützt, sich selbst zu organisieren. Sie sollen so die erforderliche Sicherheit zur eigenständigen Lebensführung erlangen. Fachleute begleiten und fördern die Klienten in der Alltagsgestaltung, abhängig von einer individuellen Hilfeplanung, die gemeinsam mit ihnen erarbeitet wird. Dazu zählen u.a. praktische Hilfen in der Haushaltsführung und Ernährung, Hilfen bei Konflikten mit Bezugspersonen oder dem Arbeitgeber, sowie Unterstützung bei der Arbeits- und Wohnungssuche, bei Behördengängen und Arztbesuchen. Ergänzend bietet BeWo Schillinger seinen Klienten verschiedene standort-übergreifende Gruppen- und Freizeitangebote an.

Integrationsbetrieb „A.H.S. - Handwerk, Ambulante Hilfen Schillinger GmbH“ startet im März 2013

In Anbindung an das Ambulant betreute Wohnen hat die A.H.S. - Handwerk, Ambulante Hilfen Schillinger GmbH, mit ihrem Integrationsunternehmen im Bereich Fassaden- und Raumgestaltung zum 1. März 2013 die Arbeit aufgenommen. Dort werden vorerst ein Betriebsleiter und 2 Mitarbeiter, beide mit schweren psychischen Behinderungen, zunächst im Bereich Fassaden- und Raumgestaltung, tätig sein. Alle handwerklichen Tätigkeiten werden auf professionellem Niveau erfolgen. Im Bereich der Fassaden- und Raumgestaltung werden Arbeiten in verschiedenen Gewerken angeboten, wie z.B. Verlegen von Bodenbelägen, Trockenbau und Fassadenisolierung.
Das Integrationsunternehmen, für das bereits die Gemeinnützigkeit beantragt wurde, wird langfristig Schwerbehinderte mit einem Behinderungsgrad von mindestens 80% beschäftigen, sowie Menschen, die ca. 10 Jahre keinen Beruf mehr ausgeübt haben und nur eine erhebliche Minderleistung auf dem ersten Arbeitsmarkt erbringen können und fördert so deren berufliche Teilhabe. Der Anteil der schwerbehinderten Beschäftigten, die ehemals in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt waren, soll zukünftig bei 60% liegen.
Foto: Peter Wieler
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